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Überreste eines vermissten Wanderers in Sölden nach 60 Jahren identifiziert

Im Sommer 2024 wurden in Sölden die menschlichen Überreste eines deutschen Wanderers gefunden, der seit fast 60 Jahren vermisst wurde. Der 1930 geborene Wanderer war seit 1964 vermisst worden, nachdem er von einer Bergtour im Ötztal nicht zurückgekehrt war.

Identifizierung von DNA

Die Identifizierung wurde durch moderne forensische Techniken und die Zusammenarbeit zwischen österreichischen und deutschen Behörden ermöglicht. Verwandte des vermissten Wanderers wurden ausfindig gemacht und ihre DNA wurde mit der der gefundenen Überreste verglichen. Dies führte zu einer positiven Übereinstimmung.

60 Jahre vermisst

Im Jahr 1964 wurde eine umfangreiche Suchaktion gestartet, nachdem der Wanderer nicht von seiner Wanderung zurückgekehrt war. Trotz der Bemühungen von Rettungsteams und Freiwilligen wurde er damals nicht gefunden. Das unwegsame Gelände und die begrenzten technischen Möglichkeiten der damaligen Zeit erschwerten die Suche erheblich. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann vor 60 Jahren in eine Gletscherspalte in Gurgl gestürzt war.

Knochen im Sommer gefunden

Letzten Sommer hat der Gletscher Knochen zum Vorschein gebracht. Weit unterhalb der Stelle, wo der Deutsche vor 60 Jahren zuletzt gesehen wurde, kamen Tierknochen und ein menschlicher Unterschenkel mit Fuß zum Vorschein. Auch ein roter Tourenski wurde unter den Überresten gefunden. Dieser außergewöhnliche Fund wurde in einer Höhe von 2456 Metern von einer Wanderin gemacht. Die Frau schlug Alarm und die Überreste wurden zur Untersuchung nach Innsbruck gebracht. Inzwischen ist bekannt, zu wem die Knochen gehören.

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