Tourenskifahrer finden Leiche in den Dolomiten: Mann seit Januar vermisst

In den Südtiroler Dolomiten wurde am Montag die Leiche eines Mannes gefunden, der bereits seit Monaten vermisst wurde. Tourenskifahrer entdeckten den Körper während einer Tour im hochalpinen Gelände. Es wird vermutet, dass der Mann Opfer einer Lawine wurde.

Im Überblick:

  • Tourenskifahrer fanden am Montag eine Leiche in den Südtiroler Dolomiten.
  • Es handelt sich vermutlich um einen Mann, der seit Ende Januar vermisst wurde.
  • Der 27-jährige Student wurde wahrscheinlich von einer Lawine verschüttet.
  • Frühere Suchaktionen blieben ohne Ergebnis.

Leiche während Skitour gefunden

Die Leiche wurde an der Mittagscharte (Mezdi-Scharte) gefunden, einem Gebirgspass zwischen Gröden und Villnöß. Tourenskifahrer stießen während ihres Aufstiegs auf die sterblichen Überreste im Schnee. Die Rettungskräfte wurden sofort alarmiert.

Vermisst seit Januar

Laut Südtiroler Medien handelt es sich um einen 27-jährigen chinesischen Studenten, der seit Ende Januar vermisst wurde. Der Mann kehrte damals nach einer Tour in den Bergen nicht in seine Unterkunft in St. Ulrich zurück. Große Suchaktionen, bei denen unter anderem Hubschrauber und Suchhunde eingesetzt wurden, blieben damals ohne Erfolg. Obwohl die offizielle Identifizierung noch aussteht, deutet alles darauf hin, dass es sich um den vermissten Studenten handelt.

Suche endet nach Monaten

Die Behörden gehen davon aus, dass der Mann von einer Lawine mitgerissen wurde und unter die Schneemassen geriet. Das Gebiet, in dem er gefunden wurde, entspricht der Zone, in der zuvor nach ihm gesucht worden war. Mit dem Fund geht eine monatelange Suche zu Ende. Der Vorfall unterstreicht erneut, wie tückisch die Bedingungen in den Bergen sein können, insbesondere abseits der Pisten und in der Winterzeit.

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