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Deutsche Tourenskifahrer lösen in Österreich gewaltige Lawine aus

Zwei deutsche Tourenskifahrer haben am Montagnachmittag im Salzburger Land bei einer Abfahrt von der Hohen Fürleg in den Hohen Tauern eine große Lawine ausgelöst. Einer von ihnen wurde mitgerissen und teilweise unter den Schneemassen begraben, konnte sich jedoch selbst befreien. Beide Männer blieben letztlich unverletzt.

Im Überblick:

  • Eine Lawine entstand am Montagnachmittag an der 3.243 Meter hohen Hohen Fürleg.
  • Zwei deutsche Tourenskifahrer lösten die Lawine selbst aus.
  • Die Lawine war etwa 80 Meter breit und 300 Meter lang.
  • Einer der Männer wurde teilweise verschüttet, konnte sich aber selbst befreien.

Lawine entstand während der Abfahrt

Der Vorfall ereignete sich gegen 14:15 Uhr während der Abfahrt vom Gipfel der Hohen Fürleg im Nationalpark Hohe Tauern. Die beiden Tourenskifahrer wollten in Richtung Habachtal abfahren, als sie einen steilen Hang von etwa 35 bis 40 Grad querten. Dabei löste sich eine große Schneedecke. Nach Angaben der österreichischen Bergrettung hatte die Anbruchhöhe der Schneedecke etwa 80 Zentimeter betragen. Die Lawine wuchs daraufhin zu einer Schneemasse von circa 80 Metern Breite und 300 Metern Länge an.

Mann teilweise unter Schnee begraben

Einer der beiden Männer wurde von der Lawine mitgerissen und teilweise verschüttet. Er konnte sich glücklicherweise selbst aus dem Schnee befreien. Sein Tourenpartner blieb außerhalb der Lawine und schlug sofort Alarm. Daraufhin rückten mehrere Rettungskräfte aus, darunter die Bergrettung Neukirchen am Großvenediger und Mittersill, Lawinenhundestaffeln, die Alpinpolizei und zwei Hubschrauber. Schließlich wurden beide Männer von einem Polizeihubschrauber aus dem hochalpinen Gelände geborgen und sicher ins Tal geflogen.

Neuschnee erhöht Lawinengefahr

Obwohl es mittlerweile Mitte Mai ist, liegt in großen Höhen in Teilen der Alpen noch viel Schnee. Durch die jüngsten Schneefälle der letzten Tage sind die Bedingungen im hochalpinen Gelände vorübergehend wieder winterlicher geworden. Besonders an steilen Hängen kann Neuschnee in Kombination mit Wind für instabile Schneeschichten sorgen.

Viele Gletscherskigebiete erhielten in den vergangenen Tagen noch Dutzende Zentimeter Neuschnee. Das sorgt für wunderschöne Bilder, erfordert aber gleichzeitig besondere Vorsicht abseits der Pisten und bei Skitouren.

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