Snowboarder lösen Lawine aus und fahren weg, ohne es zu melden

Es herrschte Chaos und eine riesige Suchaktion, als Snowboarder im Skigebiet Sportgastein eine Lawine auslösten und danach weiterfuhren, ohne sich bei den Rettungsdiensten zu melden. Die Lawine, die sich an der Mittelstation der Gondelbahn ereignete, wurde am Montagmorgen gegen 11:00 Uhr beobachtet und führte zu einem massiven Einsatz der Bergrettung.

Im Überblick:

  • In Sportgastein lösten Snowboarder eine Lawine aus, verließen den Ort aber, ohne sich bei den Rettungsdiensten zu melden.
  • Ein Snowboarder wurde teilweise verschüttet, aber seine Begleiter gruben ihn aus und verließen den Ort.
  • Dies führte zu einer großen Suchaktion durch die Bergrettungsdienste, die zweieinhalb Stunden dauerte.
  • Die Rettungsdienste betonen, wie wichtig es ist, sich zu melden, um unnötige Ressourcenverschwendung und Verzögerungen zu vermeiden.

Was ist passiert?

Der Vorfall begann damit, dass drei Snowboarder in Sportgastein von den markierten Pisten abwichen. Plötzlich löste sich auf 2000 Metern Höhe eine Lawine, wobei einer von ihnen teilweise verschüttet wurde. Die Lawine war etwa 40 Meter breit und über 200 Meter lang. Glücklicherweise konnten die Begleiter des Opfers ihn ausgraben, aber anstatt die Behörden über den Vorfall zu informieren, verließen die Snowboarder den Ort, ohne etwas zu melden. Dies führte zu einer enormen Aktion von Bergrettern, die das Gebiet mit Hunden und Hubschraubern gründlich absuchten.

Kritik von den Hilfsdiensten

Das Verhalten der Snowboarder wurde von den Bergrettungsdiensten kritisiert. „Sie hätten sofort eine Meldung bei den Bergbahnen oder über einen Notruf absetzen müssen. Solche Einsätze kosten uns alle nicht nur viel Geld und Mittel, sondern blockieren auch unnötig die Hilfskräfte, die eventuell woanders gut gebraucht werden könnten“, so Gerhard Kremser, operativer Leiter von Bad Gastein.

Insgesamt standen 15 Bergretter, 4 Rettungshunde und diverse Helikopterteams in den Startlöchern für eine große Rettungsaktion, bei der sie das Lawinengebiet zweieinhalb Stunden durchsuchten. Als sich die Snowboarder schließlich bei den Rettungsteams meldeten, wurde die Situation schnell geklärt, aber die Hilfe war inzwischen schon in großem Umfang eingesetzt worden, ohne dass es tatsächlich Opfer gab.

Lehre für die Zukunft

Die Vorfälle in Sportgastein unterstreichen die entscheidende Rolle von verantwortungsvollem Verhalten in den Bergen, sowohl von Touristen als auch von Profis. Die Bergrettungsdienste weisen darauf hin, dass jeder die Verantwortung hat, sich korrekt zu verhalten und Gefahrensituationen richtig zu melden, um somit nicht unberechtigt Rettungskapazitäten zu blockieren.

Auch eine Lawine auf der Speiereck

Fast zeitgleich mit der Lawine in Sportgastein wurde auch auf der Speiereck (Lungau) eine Lawine detektiert, aber dort gab es glücklicherweise keine Opfer. Ein Team von 16 Bergrettern und 4 Hunden suchte das Gebiet gründlich ab und bestätigte, dass niemand unter dem Schnee begraben lag.

ac_unit

Schrijf je in voor de Skiinformatie nieuwsbrief

Op de hoogte blijven van het laatste nieuws op wintersportgebied, weersvoorspellingen, live-updates uit de skigebieden en nog veel meer? Schrijf je nu in!

››› Inschrijven voor de nieuwsbrief!

Teile diesen Artikel:

Wonach suchen Sie?

Wonach suchen Sie?