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Große Suchaktion nach Lawine auf der Schmittenhöhe in Zell am See

In Zell am See (Pinzgau) hat eine Lawine am Montagabend eine große Suchaktion ausgelöst. Die Schneedecke von etwa 60 Metern Breite und 100 Metern Länge ging in der Nähe der Breiteckbahn auf rund 1613 Metern Höhe nieder. Die Lawine wurde von der Pistenrettung entdeckt, woraufhin ein Großeinsatz mit mehr als 80 Rettungskräften eingeleitet wurde. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass niemand unter dem Schnee verschüttet wurde.

Lawine wahrscheinlich durch einen Freerider ausgelöst

Nach Angaben der Bergrettung Pinzgau wurde die Lawine vermutlich von einem Freerider ausgelöst, der nach dem Sturz wahrscheinlich wieder aufgestiegen ist, ohne die Lawine zu melden. Dieses Verhalten sorgte für Verwirrung und machte die umfangreiche Suchaktion erforderlich. Die Bergrettung appelliert daher, eine Lawine immer zu melden, auch wenn es keine Opfer gibt, um unnötige Suchaktionen zu vermeiden.

Suchaktion mit modernster Ausrüstung

Nach der Meldung der Lawine wurde eine großangelegte Suchaktion mit 45 Bergrettern aus Zell am See, Kaprun und Saalfelden gestartet, unterstützt von Hundeführern und Suchgeräten wie Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS) und Recco-Systemen. Glücklicherweise konnte nach einigen Stunden intensiver Suche festgestellt werden, dass niemand vermisst wurde. Der Einsatz der verschiedenen Rettungsteams, wie der Polizeihubschrauberstaffel und Hubschraubern von Alpin Heli 6 und Wucher, sorgte für einen effizienten und schnellen Ablauf der Rettungsaktion.

Komplexität von Lawinenereignissen im Off-Piste-Bereich

Die Bergrettung betont die Notwendigkeit von Meldungen bei einer Lawine, damit Vorfälle schnell überprüft werden können und keine Suchaktion eingeleitet werden muss, wenn sicher ist, dass es keine Opfer gibt. Eine solche Suchaktion kostet

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