Heute ist im Skigebiet von Val d’Isère (Savoie) eine große Lawine abseits der Pisten abgegangen. Dabei sind drei Personen ums Leben gekommen. Das berichten die Bergrettungsdienste (CRS Alpes) und die Gemeinde.
Im Überblick:
- Heute gegen 11:30 Uhr kamen drei Skifahrer bei einer Lawine in Val d’Isère ums Leben.
- Es handelte sich um eine Gruppe von fünf Personen, die von einem Profi begleitet wurde und voll ausgestattet war.
- In der Region galt Lawinenwarnstufe 4/5; einen Tag zuvor war in Savoie Code Rot ausgerufen worden.
Lawine gegen 11:30 Uhr im Off-Piste-Bereich
Die Lawine ereignete sich gegen 11:30 Uhr außerhalb der präparierten Pisten im Skigebiet. Laut Rettungsdiensten handelte es sich um eine Gruppe von fünf Skifahrern, die von einem Profi begleitet wurde. Alle Beteiligten trugen Sicherheitsausrüstung wie ein Lawinenverschüttetensuchgerät, Schaufel und Sonde. Den ersten Informationen zufolge wurden die Opfer von mehreren aufeinanderfolgenden Lawinen mitgerissen. Gegen 14:00 Uhr wurden die Sucharbeiten beendet; die Bergung der Leichen dauerte zu diesem Zeitpunkt noch an.
Sehr hohe Lawinengefahr in der Region
Das Unglück geschah an einem Tag, an dem die Lawinengefahr in weiten Teilen der Nordalpen von Météo-France als „hoch“ (Stufe 4 von 5) eingestuft wurde. Einen Tag zuvor und heute Morgen galt im Departement Savoie sogar Code Rot und Lawinenwarnstufe 5. Die starken Schneefälle der letzten Tage haben in Kombination mit Windverfrachtungen und einer instabilen Schneedecke die Situation in vielen Berggebieten extrem angespannt.
Aufruf, auf gesicherten Pisten zu bleiben
Die Gemeinde Val d’Isère betont, dass sich Wintersportler bei erhöhter Lawinengefahr strikt an die gesicherten und markierten Pisten halten müssen. Auch mit professioneller Begleitung und Sicherheitsausrüstung bleibt das Skifahren abseits der Pisten bei Lawinenwarnstufe 4 oder 5 eine Aktivität mit erheblichem Risiko.






