Kärnten wurde am Mittwoch von starken Schneefällen heimgesucht, die zu Problemen auf den Straßen, Lawinengefahr und Stromausfällen führten. Das Lawinenrisiko in Teilen der Karnischen Alpen und Gailtaler Alpen wurde auf Warnstufe 4 erhöht. Aufgrund des Schnees und der instabilen Schneedecke hat die Wahrscheinlichkeit spontaner Lawinen erheblich zugenommen.
Im Überblick:
- Durch heftigen Schneefall in Kärnten ist die Lawinengefahr in den Regionen der Karnischen und Gailtaler Alpen auf Stufe 4 gestiegen.
- Eine große Anzahl von Straßen ist gesperrt, darunter die B100 bei Greifenburg, wegen festgefahrener Lastwagen.
- 1700 Haushalte hatten vorübergehend keinen Strom.
- Die Situation wird sich heute verbessern, aber die Lawinengefahr bleibt hoch.
Verkehr festgefahren, Straßen gesperrt
Auf der B100, dem Drautalweg, bei Greifenburg blieben mehrere Lastwagen aufgrund des starken Schneefalls stecken, was zu einer vollständigen Straßensperrung in beide Richtungen führte. Der Winterdienst und die Rettungsdienste arbeiteten stundenlang daran, die Straße zu räumen. In einigen Fällen saßen Menschen bis zu sechs Stunden in ihren Fahrzeugen fest. Zudem wurde der Verkehr in anderen Teilen Kärntens durch den starken Schneefall ebenfalls verzögert.
Stromausfall: 1700 Haushalte ohne Elektrizität
Der starke Schneefall führte auch zu einem vorübergehenden Stromausfall. Etwa 1700 Haushalte im Bezirk Villach-Land waren ohne Strom. Techniker wurden schnell eingesetzt, um die Probleme zu beheben, und es wurde erwartet, dass die Stromversorgung im Laufe des Nachmittags wiederhergestellt sein würde.
Erhöhtes Lawinenrisiko
Der Lawinenwarndienst erhöhte die Lawinenwarnung für die Gebiete oberhalb von 1800 Metern in den Karnischen Alpen und Gailtaler Alpen auf Stufe 4. Die Lawinengefahr ist aufgrund der Kombination aus jüngsten Schneefällen und schwachen Schneeschichten extrem hoch. Wintersportlern und Wanderern wird dringend geraten, sich strikt an die markierten Wege zu halten und keine Touren in unsicheren Gebieten zu unternehmen.
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Die Schneebedingungen in den Karnischen Alpen und Gailtaler Alpen führen zu gefährlichen Situationen, mit einem erhöhten Risiko großer Lawinen, die sowohl spontan entstehen als auch von Skifahrern ausgelöst werden können. Der Schnee ist oft schwer einzuschätzen und die Wahrscheinlichkeit von Fernauslösungen (Lawinen, die aus der Ferne ausgelöst werden können) ist erheblich.
Verbesserung heute erwartet
Laut Meteorologe Gerhard Hohenwarter wird sich die Situation heute verbessern. Die Niederschläge werden nachlassen und die Schneewahrscheinlichkeit wird vor allem im Süden Kärntens bestehen bleiben. Dennoch wird vor Nebel im Klagenfurter Becken gewarnt und Schneeketten werden auf vielen Straßen, einschließlich Katschberg, Loiblpass und Großglockner Hochalpenstraße, Pflicht sein.






