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Schweizer Skirennfahrerin verliert Platz im Nationalteam und startet Crowdfunding

Die Schweizer Skirennfahrerin Lara Baumann (24) hat ihren Platz im Kader von Swiss-Ski verloren und muss ihr Training sowie die Vorbereitung fortan komplett selbst organisieren und bezahlen. Um die Kosten auf Weltcup-Niveau zu decken, hat sie das Crowdfunding- und Sponsorenprojekt „Lara 2.0“ ins Leben gerufen. Damit hofft sie, den Anschluss an die nationale Spitze nicht zu verlieren und langfristig in den Kader zurückzukehren.

Kurz zusammengefasst

  • Lara Baumann (24) aus Appenzell wurde aus den Kadern von Swiss-Ski gestrichen.
  • Die Entscheidung folgte auf eine schwierige Phase nach einer Kreuzbandverletzung.
  • In der Saison 2025/26 kehrte sie auf die Piste zurück, verlor jedoch anschließend ihren Kaderplatz.
  • Über das Projekt „Lara 2.0“ sucht sie Sponsoren und Gönner, um ihre Saison zu finanzieren.
  • Baumann gibt nicht auf und plant einen Neustart mit einer neuen Skimarke an ihrer Seite.
  • Training und Vorbereitung für Sommer und Herbst muss sie nun selbst organisieren.

Rückkehr nach Kreuzbandverletzung

Der Verlust des Kaderplatzes folgt auf eine harte Zeit für Baumann. Sie erlitt einen Kreuzbandriss und kämpfte sich in der Saison 2025/26 zurück auf die Piste. Trotz ihres Comebacks verlor sie danach dennoch ihren Platz in der Auswahl von Swiss-Ski.

Aufzuhören ist für die 24-Jährige aus Appenzell keine Option. Stattdessen plant sie einen Neuanfang mit einer neuen Skimarke an ihrer Seite. Die Organisation ihrer Trainings und die Vorbereitung für Sommer und Herbst muss sie nun vollständig in Eigenregie regeln.

Sponsoren und ein „Gönner-Club“

Die Kosten für ein professionelles Umfeld auf Weltcup-Niveau sind hoch. Deshalb wirbt Baumann auf ihrer eigenen Website gezielt um Unterstützung bei Unternehmen und Privatpersonen. Laut ihrer Sponsorendokumentation können sich Unternehmen als Sponsoren mit sportlichen Werten identifizieren und gleichzeitig von der Aufmerksamkeit profitieren, die der Skirennsport in der Schweiz genießt.

Auch Privatpersonen können finanziell über einen sogenannten „Gönner-Club“ beitragen. „Mit Ihrem Beitrag helfen Sie mir nicht nur finanziell, sondern zeigen auch, dass Sie an meine Karriere als Skirennfahrerin glauben“, schreibt Baumann auf ihrer Website.

Kommunikation via WhatsApp

Neben klassischem Sponsoring setzt Baumann auf direkte Nähe zu ihren Unterstützern. Über eine geschlossene WhatsApp-Gruppe namens „Lara 2.0“ teilt sie regelmäßig Updates über ihre Trainingsfortschritte und die Entwicklungen ihres Projekts.

Ihre Situation verdeutlicht, wie stark auch ambitionierte Athleten knapp unterhalb der absoluten Weltspitze auf private Finanzierung angewiesen sind, wenn die Unterstützung eines nationalen Verbandes wegfällt. Mit „Lara 2.0“ will Baumann den Anschluss an die nationale Spitze halten und letztlich in den Kader von Swiss-Ski zurückkehren.

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