Die internationale Skiwelt trauert nach dem tragischen Tod von Audun Grønvold, dem ehemaligen Spitzenskifahrer und Olympiamedaillengewinner. Der 49-jährige Norweger starb, nachdem er während einer Hüttentour in den Bergen vom Blitz getroffen wurde.
Tragödie in den Bergen
Grønvold genoss einen Urlaub in den norwegischen Bergen, als das Unglück geschah. Er wurde von einem Blitz getroffen und noch ins Krankenhaus gebracht, erlag aber am Dienstagabend seinen Verletzungen. „Mit großer Trauer haben wir vom plötzlichen Tod von Audun Grønvold erfahren“, teilte der norwegische Skiverband auf seiner Website mit.
Olympischer Erfolg und Weltcup-Sieg
Grønvold begann seine Karriere im alpinen Skisport und wechselte später in die Disziplin Skicross. Er feierte große Erfolge: 2010 holte er in Vancouver Olympia-Bronze und 2007 gewann er den Skicross-Gesamtweltcup. Auch bei den Weltmeisterschaften 2005 stand er mit Bronze auf dem Podium. Beim Skicross treten die Skifahrerinnen und Skifahrer auf einem Parcours voller Sprünge, Kurven und Hindernisse direkt gegeneinander an.
Engagierter Sportler, geliebter Trainer
Nach seiner Spitzensportkarriere blieb Groenvold im Skisport aktiv. Er wurde Trainer der norwegischen Nationalmannschaft, diente als Vorstandsmitglied im Skiverband und arbeitete als Fernsehkommentator. „Er hat sich dem Skisport als Athlet, Trainer und Führungskraft mit großem Engagement gewidmet“, sagte der norwegische Skiverband. „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Freunden und allen, die ihm nahe standen.
Großer Verlust für den Sport
„Der norwegische Skisport hat eine prominente Persönlichkeit verloren, die sowohl der Alpin- als auch der Freestyle-Gemeinschaft so viel bedeutet hat“, sagte Verbandspräsidentin Tove Moe Dyrhaug. „Audun hatte eine großartige Karriere sowohl im alpinen als auch im Freestyle-Skiing, bevor er Skicross-Nationaltrainer wurde. Seine Bemühungen und sein Enthusiasmus haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das hinterlässt eine große Lücke.“ Mit seinem Tod verliert Norwegen nicht nur eine Sportlegende, sondern auch einen leidenschaftlichen Mentor und eine Inspiration für eine ganze Generation von Wintersportlern.






