Am Samstagnachmittag kam es im Skigebiet Ifen bei Hirschegg im Kleinwalsertal zu einem Lawinenabgang. Ein deutscher Skifahrer wurde dabei mitgerissen. An diesem Wochenende ist eine weitere Neuschneeschicht gefallen, die eine instabile Schneedecke geschaffen hat. Die Rettungsdienste sind sofort in Aktion getreten.
Lawine im Ifen
Der Lawinenabgang wurde gegen 14:00 Uhr gemeldet. Ein deutscher Skifahrer wurde im Gebiet Hahnenköpfle im Ifen von den Schneemassen mitgerissen. Der Skifahrer war mit einer anderen Person im Off-Piste-Gelände des Skigebiets unterwegs. Aufgrund der Lawinenwarnstufe 3 beschlossen die beiden, nicht weiter aufzusteigen und ins Tal zurückzukehren. Als der Mann gerade abfahren wollte, löste sich der Schnee und kam ins Rutschen.
Die Lawine kam meterweit herunter und riss den Skiurlauber mit sich. Glücklicherweise wurde er nicht unter den Schneemassen begraben und blieb an der Oberfläche. Der zweite Wintersportler wurde nicht von der Lawine mitgerissen.
Rettungsaktion
Nach der Meldung wurde eine Rettungsaktion eingeleitet, an der Rettungsdienste und Lawinenhunde beteiligt waren. Das Skigebiet Ifen ist bekannt für seine anspruchsvollen Pisten und Off-Piste-Möglichkeiten, die von SkifahrerInnen und SnowboarderInnen besondere Vorsicht erfordern. Besuchern wird geraten, die Wetterbedingungen und Lawinenwarnungen genau im Auge zu behalten und die markierten Pisten nicht zu verlassen.
Zum Glück keine Verletzungen
In diesem Fall kam die Lawine nach etwa 250 Metern zum Stillstand, so dass der Mann unverletzt entkommen konnte. Die genaue Ursache für den Lawinenabgang ist noch unbekannt und wird untersucht.







