Am 10. Dezember 2024 ereignete sich im Skigebiet Hochfügen ein schweres Lawinenunglück, bei dem ein 51-jähriger tschechischer Freeride-Guide schwer verletzt wurde. Der Guide begleitete einen 44-jährigen Kollegen und eine Freeride-Tour mit drei tschechischen Teilnehmern.
Avalanche in Hochfügen
Das Lawinenunglück ereignete sich am 10. Dezember in Hochfügen. Gegen 15:15 Uhr bereitete sich die Gruppe darauf vor, den Nordhang unterhalb der Bergstation Waidoffen abzufahren. Der 44-jährige Bergführer gab die Anweisung, den Hang einzeln abzufahren und begann als Erster abzufahren. Nachdem er sicher unten angekommen war, folgte ihm einer der Teilnehmer. Der 51-jährige Bergführer begann den Abstieg als Dritter, stürzte aber aus unbekannten Gründen ab.
Lawine durch Sturz ausgelöst
Ein 47-jähriger Teilnehmer fuhr dann den Hang hinunter, um dem gestürzten Führer zu helfen. In diesem Moment löste sich eine Schneedecke über ihnen und riss beide Skifahrer etwa 30 Meter mit. Der Teilnehmer blieb unverletzt an der Oberfläche der Lawine, während der Bergführer teilweise verschüttet wurde. Den übrigen Gruppenmitgliedern gelang es innerhalb weniger Minuten, den Führer zu befreien.
Schwer verletzt
Zum Glück wurde der Guide schnell gefunden, aber er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Schwaz gebracht. Die anderen vier Gruppenmitglieder blieben unverletzt. Die Lawine hatte eine Breite von etwa 40 bis 50 Metern und eine Länge von etwa 100 Metern.






