Die Lawinensituation in den Alpen ist derzeit aufgrund der Kombination aus Neuschnee und starkem Wind kritisch. In mehreren Regionen, darunter die Zillertaler Alpen, die Venedigergruppe und die Großglocknergruppe, gilt die Warnstufe vier auf der fünfteiligen Skala. Also aufgepasst!
Lawinengefahr steigt
Aufgrund der Niederschläge der letzten Tage und der erwarteten zusätzlichen Schneefälle von 50 bis 80 Zentimetern könnte die Gesamtschneehöhe in einigen Gebieten mehr als einen Meter erreichen. Besonders oberhalb von 2200 Metern ist die Situation extrem gefährlich. Hier können spontan Lawinen abgehen, während zwischen 2000 und 2200 Metern eine erhebliche Lawinengefahr (Stufe drei) besteht. Unterhalb der Baumgrenze ist das Risiko zwar geringer, aber Vorsicht ist trotzdem geboten.
Nicht abseits der Piste
Vom Verlassen der markierten Pisten wird im Moment dringend abgeraten. Laut den Lawinenexperten von Geosphere Österreich können einzelne Skifahrer und Snowboarder an vielen Stellen selbst Lawinen auslösen. Schlechte Sicht und frisch gefallener Schnee machen es außerdem schwierig, gefährliche Zonen zu erkennen.
Die Gefahr bleibt für eine Weile bestehen
Die Situation bleibt in den kommenden Tagen ungewiss und Experten erwarten, dass die Lawinengefahr hoch bleibt. Am Dienstag könnte in höheren Lagen bis zu einem halben Meter Schnee fallen. Mancherorts fällt die Schneefallgrenze sogar bis in die Täler.
Trotz der Gefahr liefert die Schneeschmelze viele schöne Bilder!






