Gondelbahn in Österreich stand still: 90 Menschen evakuiert

Ein technischer Defekt hat am Montagnachmittag die Gondelbahn auf der österreichischen Muttereralm bei Innsbruck zum Stillstand gebracht. Die Störung führte zu einer groß angelegten Rettungsaktion, bei der die Rettungsdienste zum Einsatz eilten. Dank der Rettungsdienste konnten rund 90 Personen sicher ins Tal gebracht werden, niemand wurde verletzt.

Schneller Einsatz von Rettungsdiensten

Der Ausfall ereignete sich gegen 16:30 Uhr auf der Muttereralm, einem Skigebiet in der Region Tirol. Als die Gondelbahn plötzlich zum Stillstand kam, wurde sofort das Notfallprotokoll aktiviert. Der Betreiber entschied, die Kabinen im Notbetrieb zur Bergstation fahren zu lassen, eine sichere und schnelle Möglichkeit, die Fahrgäste aus den Kabinen zu holen.

Evakuierung von 90 Personen

Neben den Mitarbeitern der Liftgesellschaft trafen auch zahlreiche Einsatzkräfte sofort am Einsatzort ein. Die Freiwillige Feuerwehr Mutters koordinierte den Einsatz mit Unterstützung der Wehren aus Kreith, Götzens, Grinzens und Axams. Auch die Bergrettung und die Polizei waren mit einem Großaufgebot vor Ort.

Die 90 Personen, die sich zum Zeitpunkt des Ausfalls noch auf dem Berg befanden, wurden mit Fahrzeugen von der Bergstation ins Tal gebracht. Auf diese Weise wurde eine komplizierte und langwierige Rettungsaktion mit Seilen vermieden. Die gesamte Operation wurde um 18 Uhr, nur eineinhalb Stunden nach der Panne, erfolgreich abgeschlossen. Der Lift wurde heute wieder normal geöffnet!

Keine Panik!

Laut Martin Tanzer, Kommandant der Feuerwehr in Mutters, verlief die Evakuierung reibungslos. „Es gab keine Panik“, sagte er den lokalen Medien. Das lag an der Gelassenheit der Passagiere und der Professionalität der Rettungskräfte, die die Situation völlig unter Kontrolle hatten. Der Vorfall ist ein gutes Beispiel dafür, wie Österreichs Bergregionen auf solche Notfälle vorbereitet sind.

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