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2 Meter Schnee: außergewöhnlich viel Schnee in dieser Region in den Alpen

Der Winter ist im Nordwesten Italiens kräftig präsent. In der Region Piemont, nahe der französischen Grenze nördlich von Monaco, hat die Schneehöhe inzwischen mehr als zwei Meter erreicht. Besonders um Limone Piemonte sind die Schneemengen für Ende Januar außergewöhnlich. Bei der Messstation Limone – Pancani auf 1900 Metern Höhe wurde nach dem jüngsten Schneefall die Grenze von zwei Metern Schnee durchbrochen.

Im Überblick:

  • Im Piemont hat die Schneehöhe lokal über 2 Meter erreicht.
  • In Limone Piemonte fielen in kurzer Zeit bis zu 45 cm Neuschnee im Dorf.
  • Das Winterwetter hält in den kommenden Tagen an, mit erhöhter Lawinengefahr.

Piemont sticht mit extremen Schneemengen hervor

Innerhalb Italiens ist Piemont im Moment ohne Zweifel der absolute Schneemeister. Im Grenzgebiet zu Frankreich sind die Schneemengen in kurzer Zeit explodiert. Bei der Messstation Limone – Pancani auf 1900 Metern Höhe wurden inzwischen mehr als zwei Meter Schnee gemessen, ein außergewöhnlicher Wert für Ende Januar. Auch weiter unten im Tal und im Dorf Limone Piemonte selbst stapelt sich der Schnee: Dort fielen in den letzten Stunden noch einmal bis zu 45 Zentimeter Neuschnee. Das Ergebnis ist eine tief winterliche Landschaft mit meterhohen Schneemauern entlang von Straßen und Pisten, die vollständig unter einer dicken, natürlichen Schneedecke liegen.

Eine dicke Schneedecke

Nicht nur Piemont profitiert von der schneereichen Periode. Über fast den gesamten italienischen Alpenbogen – vom Aostatal bis zu den Dolomiten – fallen derzeit erhebliche Mengen Schnee. Die Schneefallgrenze liegt auffallend niedrig, im Durchschnitt bei 600 bis 700 Metern, wodurch auch tiefer gelegene Dörfer weiß werden. Oberhalb von 1000 Metern werden vielerorts 30 bis 40 Zentimeter Neuschnee gemessen. Webcams aus unter anderem Alta Badia und Val Gardena zeigen ein ausgesprochen winterliches Dekor, perfekt so im Vorfeld der Olympischen Winterspiele.

Lawinengefahr nimmt stark zu

Die Kehrseite dieser Schneelast ist das schnell steigende Lawinenrisiko. Durch die großen Schneemengen in kurzer Zeit ist die Schneedecke noch instabil. In den höheren Lagen der Alpen wird die Lawinengefahr in den kommenden Tagen als hoch bis sehr hoch eingeschätzt. Behörden und Meteorologen raten, Off-Piste-Aktivitäten zu vermeiden, insbesondere oberhalb von 1800 Metern. Wer trotzdem in die Berge geht, wird dringend gebeten, die aktuellen Lawinenberichte zu konsultieren.

Ausblick: auch Anfang Februar winterlich

Nach einer kurzen Atempause am Wochenende scheint das Winterwetter Anfang Februar erneut zuzuschlagen. Neue Störungen vom Atlantik können erneut Schnee bringen, möglicherweise sogar bis in sehr tiefe Lagen in Teilen Norditaliens. Für Regionen wie Piemont, Lombardei und das Hinterland von Ligurien wird sogar mit Schnee bis in tiefere Lagen gerechnet. Der Winter ist also alles andere als vorbei – im Gegenteil: er scheint erst richtig in Fahrt zu kommen.

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