Nach einem milden Wochenstart herrscht nun heftiger Schneefall und stürmische Bedingungen, vor allem in den Nordalpen. In den kommenden Tagen werden bis zu 1,5 Meter Neuschnee erwartet, auch die Lawinengefahr ist stark angestiegen. Schneegrenze und Wind spielen eine große Rolle bei der aktuellen Wetterlage, weshalb viele Gebiete mit geschlossenen Liften, glatten Straßen und erhöhter Lawinengefahr zu kämpfen haben.
Im Überblick:
- Lokal mehr als 1,5 Meter Schnee in den Nordalpen.
- Schneegrenze zwischen 400 und 800 Metern, sodass auch die Dörfer eine winterliche Decke erhalten.
- Stürmische Bedingungen mit Windböen von bis zu 120 km/h in den Bergen.
- Lawinengefahr steigt auf Stufe 4/5: Spontane Lawinenauslösungen sind möglich.
Heute: Schnee und stürmische Bedingungen
Heute begann der Tag in den Alpen mit intensivem Schneefall. In den höheren Lagen können 60 bis 100 cm Schnee fallen. Die Schneegrenze schwankt zwischen 400 und 800 Metern, was bedeutet, dass viele Dörfer in den französischen Alpen und in Österreich eine Schneeschicht abbekommen. Die Kombination aus Schneefall und starkem Nordwind sorgt für stürmische Bedingungen, besonders auf den höheren Berggipfeln, wo der Wind schnell bis zu 120 km/h erreichen kann.
Die Situation wird durch die hohe Lawinengefahr weiter erschwert. In Österreich gilt für Vorarlberg und die Zillertaler Alpen bereits Code Orange aufgrund der enormen Schneemengen und des stürmischen Windes. Auch in der Schweiz ist die Lage kritisch, wobei vor allem das Wallis und Graubünden unter dem Einfluss von starkem Schneefall und Lawinengefahr stehen. Check hier die aktuelle Lawinengefahr!
Freitag: Es bleibt wechselhaft
Nach den heftigen Schneefällen vom Donnerstag kehrt am Freitag vorübergehend etwas Ruhe ein. Die meisten Skigebiete können dann mit einem klaren Himmel und Sonne rechnen. In den französischen Alpen und in der Schweiz bricht die Sonne durch, bei milden Temperaturen. In Österreich bleibt es jedoch unruhig, vor allem in den Nordalpen, wo mehr Bewölkung und leichte Schneeschauer möglich sind. Aber selbst mit Sonnenschein bleibt es in der Höhe kalt. In den tieferen Lagen ist es etwas milder, aber in den Bergen bleibt es durch den kräftigen Nordwind frisch.
Samstag: Der Winter kehrt noch einmal zurück!
Von Westen her erreicht eine neue Störung die Alpen und bringt eine winterliche Niederschlagszone mit sich. Die Schneegrenze sinkt deutlich und wird im Tagesverlauf sogar wieder auf 800 Meter fallen. Das bedeutet, dass Schnee bis in die Dörfer fallen kann!
In den Südwestalpen (insbesondere Wallis, Piemont und Dolomiten) fallen die ersten Schneemengen, aber der Großteil des Niederschlags fällt erneut in den Nordalpen Österreichs und der Schweiz. In den höheren Lagen sind bis zu 50 cm Neuschnee möglich und die Schneegrenze wird für den Rest des Wochenendes um 800–1200 Meter liegen. Zudem bleibt der stürmische Wind bestehen, was die Situation auf den Pisten zusätzlich herausfordernd macht. Der Schneefall in Kombination mit dem Wind sorgt dafür, dass die Lawinensituation kritisch bleibt. Stufe 4/5 ist in vielen Gebieten nicht undenkbar.
Sonntag: Mehr Schnee in Österreich und der Schweiz
Am Sonntag lässt der Schneefall in den Südwestalpen langsam nach, aber Österreich hat noch mit wechselhaftem Wetter zu tun. Die Schneegrenze bleibt um 1000 Meter und in Gebieten wie Vorarlberg und Osttirol können nochmals 10 bis 20 cm Schnee fallen. In der Schweiz und den französischen Alpen klart es auf, aber es bleibt kalt. In Italien, wo es oft ruhig ist, kommt es im Norden zu leichtem Niederschlag. Die Schneegrenze liegt hier zwischen 800 und 1400 Metern, die Schneemengen werden jedoch begrenzt bleiben.
Nach dem Wochenende: Es bleibt winterlich
Nach dem Wochenende behält die Kaltluft ihren Einfluss in den Alpen. Es gibt mehr Sonne, aber es bleibt kalt, besonders in der Höhe. Dennoch kann es ab und zu leichten Schneefall geben, vor allem in den Nordalpen und in Österreich. Am Montag und Dienstag nähert sich von Westen her eine neue Schneefront, die Wintersaison ist also noch nicht vorbei! Die Schneebedingungen bleiben gut, aber stell dich auf winterliche Verhältnisse und möglicherweise geschlossene Lifte im Hochgebirge ein.
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