Es schneit ununterbrochen, noch mehr Schnee für die Alpen

Die Westalpen hatten in den letzten Tagen bereits mit enormen Schneemengen zu kämpfen, und der Schneefall geht heute und heute Nacht einfach weiter. Die Schneefallgrenze schwankt durch milde Zwischenphasen, was für stürmische Bedingungen sorgt, mit Code Rot in einigen Regionen aufgrund der höchsten Lawinenwarnstufe (5/5). Glücklicherweise gibt es am Freitag eine kurze Atempause, aber danach kehrt der Winter mit kälterer Luft und Schnee bis in die Täler zurück. Hier liest du pro Land, was dich in den kommenden Tagen erwartet.

Im Überblick:

  • Donnerstag: Chance auf 1 Meter Schnee in den Westalpen, mit hoher Lawinengefahr in Frankreich.
  • Freitag: kurze Pause mit etwas Sonne, aber Österreich bleibt wechselhaft mit Schnee.
  • Samstag: sonnig im Süden, aber Schneechancen in Österreich mit einer Schneefallgrenze zwischen 1200–1500 Metern.
  • Sonntag: ein herrlicher Skitag für die meisten Gebiete, außer im Nordosten Österreichs.
  • Nach dem Wochenende: viel Sonne, aber Österreich bekommt immer mal wieder noch mehr Schnee.

Frankreich: Die Westalpen versinken im Schnee

Die französischen Alpen bekommen heute und heute Nacht die größten Schneemengen ab. In Savoyen, Hochsavoyen und Isère können bis zu 100 cm Schnee fallen, vor allem in den Hochlagen. Durch den starken Schneefall und stürmische Winde ist die Lawinengefahr besonders hoch, mit Warnstufe 4/5 und sogar Stufe 5/5 in den französischen Alpen. Heute bleibt zum Beispiel La Plagne wegen der extremen Schnee- und Lawinengefahr geschlossen.

  • Schneefall: bis zu 100 cm in den Westalpen, Schneefallgrenze zwischen 1000–1200 Metern.
  • Lawinengefahr: Stufe 5/5 in einigen Gebieten.
  • Achtung: Bleib auf präparierten Pisten und check die aktuellen Warnungen!

Schweiz: viel Schnee im Westen, weniger im Osten

In der Schweiz ist der Westen stark vom Schnee betroffen. Das Wallis und Graubünden erhalten mit 50–70 cm Schnee die größten Mengen. Im Chablais und rund um den Mont Blanc können die Schneehöhen sogar 70 cm erreichen. Die Schneefallgrenze variiert zwischen 900–1200 Metern. Nach Freitag wird es im Westen der Schweiz ruhiger, aber die Schneechancen bleiben auch hier bestehen, vor allem höher in den Bergen.

  • Schneefall: bis zu 70 cm im Wallis und in Graubünden.
  • Schneefallgrenze: zwischen 900–1200 Metern.
  • Lawinengefahr: In den französischen und Schweizer Alpen gilt an vielen Stellen Stufe 4/5.

Italien: Piemont und Aostatal im Schnee

Italien bekommt ebenfalls ordentlich Schneefall ab, vor allem in den Regionen Piemont und Aostatal, wo je nach Höhenlage 50–70 cm Schnee fallen können. In den Dolomiten fällt weniger Schnee, aber auch dort werden bis zu 10 cm erwartet.

  • Aussicht: ruhige Bedingungen mit mehr Schnee in den Bergen ab Samstag.
  • Schneefall: 50–70 cm im Piemont und im Aostatal.
  • Schneefallgrenze: zwischen 600–1000 Metern.

Österreich: Schnee im Westen, aber es bleibt wechselhaft

In Österreich ist es heute relativ ruhig, mit 10–40 cm Schnee in der Arlberg-Region. Die Schneefallgrenze variiert zwischen 700–1000 Metern, aber durch die warme Luft in der Zwischenphase wird die Schneefallgrenze später in dieser Woche auf 1200–1500 Meter steigen. Nach Freitag wird das Wetter wieder wechselhafter, mit Schneechancen in den Nordalpen.

  • Schneefall: bis zu 40 cm in der Arlberg-Region, weniger Schnee im Osten.
  • Schneefallgrenze: 700–1000 Meter, steigt später auf 1200–1500 Meter an.
  • Wochenende: Am Freitag gibt es eine kurze Pause, aber am Samstag kommen mehr Schnee und Kälte, mit Schnee bis in die Dörfer.

Deutsche Alpen: bescheidene Mengen

Die deutschen Alpen erhalten eine bescheidene Menge Schnee, mit 10–20 cm an vielen Orten. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 800–1300 Metern. Am Samstag kann die Schneefallgrenze ebenfalls sinken, was bedeutet, dass der Schnee auch in tieferen Lagen fallen kann, vor allem in den Nordalpen.

  • Schneefall: 10–20 cm in den Bayerischen Alpen.
  • Schneefallgrenze: zwischen 800–1300 Metern.
  • Samstag: Winterliche Niederschläge können die Schneemengen erhöhen.

Lawinengefahr

In den vergangenen Tagen sind enorme Schneemengen gefallen, vor allem in den Westalpen. Die Lawinengefahr bleibt kritisch und liegt in Teilen Frankreichs, Italiens und der Schweiz sogar bei Stufe 5/5. Der stürmische Wind macht die Situation an vielen Stellen zusätzlich gefährlich. Wintersportlern wird dringend geraten, das Skifahren abseits der Pisten zu vermeiden und nur auf geöffneten, kontrollierten Pisten zu bleiben.

Ausblick: Mehr Schnee im Anmarsch!

Nach dem Wochenende halten die wechselhaften Bedingungen an. Die Nordalpen bekommen ab und zu Neuschnee, während die Südalpen mehr Sonne genießen. Die zweite Woche der Krokusferien startet sehr winterlich, also halte die Schneeketten bereit und behalte die Lawinenwarnungen gut im Auge.

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