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Ungewöhnlich hohe Anzahl an Lawinentoten in dieser Saison: 127 Tote in Europa

Im Winter 2025/2026 gab es in den europäischen Bergen bereits 127 Lawinentote, die höchste Zahl seit der Saison 2020/2021. Die meisten Opfer waren in Italien zu beklagen, wo 33 Menschen starben, gefolgt von Frankreich (31 Tote) und Österreich (29 Tote).

Im Überblick:

  • Die Zahl der Lawinentoten in Europa für die Saison 2025/26 ist mit 127 Opfern die höchste seit 2020/2021.
  • Italien ist mit 33 Toten am schwersten betroffen, gefolgt von Frankreich (31) und Österreich (29).
  • Der Klimawandel wird als eine der Ursachen genannt.
  • Touristen suchen häufiger Off-Piste-Bereiche auf, was das Risiko erhöht.
  • Die Saison ist noch nicht vorbei; der Rekord von 2017/2018 (147 Tote) rückt in Sichtweite.

Einer der tödlichsten Winter der letzten zehn Jahre

Diese Saison ist noch nicht vorbei, aber der European Avalanche Warning Services (EAWS) hat bereits Zahlen veröffentlicht. Warum gibt es in dieser Skisaison so viele Lawinentote? Experten weisen auf den Klimawandel als eine wichtige Ursache hin. Höhere Temperaturen sorgen dafür, dass die Schneeschichten weniger stabil sind. Mit 127 Toten bis Mitte März ist die Zahl der Lawinentoten 2025/2026 außergewöhnlich hoch. Nur die Saison 2020/2021 verzeichnete mit 131 Opfern mehr Lawinentote in Europa.

Ursachen für das erhöhte Risiko

Der Klimawandel wird als eine der Hauptursachen für die erhöhte Lawinengefahr angesehen. Die Erderwärmung verändert die traditionellen saisonalen Muster, wodurch die Schneeschichten instabiler werden. Zudem sorgen stärkere Winde dafür, dass sich Schnee an bestimmten Stellen in gefährlichen Mengen ansammelt. Dies erhöht das Risiko für Bergwanderer und Skifahrer, insbesondere in Gebieten, in denen sich die Schneebedingungen schnell ändern. Die Zunahme der Opferzahlen ist auch auf die wachsende Beliebtheit von Skitouren und Off-Piste-Skifahren zurückzuführen, was in einigen Fällen zu einem erhöhten Risiko führt. Vor allem in den Regionen Norditaliens und den französischen Alpen gab es im vergangenen Winter eine Zunahme von Lawinenunfällen.

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