Ein Skiausflug in den französischen Alpen endete für einen Alpinisten in einem Albtraum. Am Samstag, den 24. Februar 2025, stürzte er beim Aufstieg auf die Aiguille de Blaitière (3522 Meter) bei Chamonix in eine Gletscherspalte. Der Mann wurde schwer verletzt und konnte erst nach vierstündigen Rettungsarbeiten durch das Peloton de Gendarmerie de Haute Montagne (PGHM) aus der Gletscherspalte gezogen werden.
Vier Stunden lang in der Tiefe festsitzen
Der Wintersportler war mit einem österreichischen Bergführer in Chamonix unterwegs. Der Mann fiel etwa 25 Meter in die Tiefe und konnte sich nicht mehr befreien. Sein Bergführer schlug sofort Alarm, aber die Rettungsaktion erwies sich als sehr komplex. Erst nach vier Stunden konnten sechs Retter den Mann befreien, da sich sein Zustand weiter verschlechterte.
Mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus
Der Skiurlaub-Sportler wurde bei dem Sturz verletzt und mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Annecy gebracht, wo er auf der Intensivstation liegt. Das österreichische Außenministerium bestätigte, dass es sich bei dem Opfer um einen österreichischen Staatsbürger handelt und dass die Botschaft in Kontakt mit der Familie steht.
Ernste Gefahren auf Skitouren
Dieser Vorfall verdeutlicht die Gefahren beim Skitourengehen in Gletschergebieten. Trotz Erfahrung und Vorsichtsmaßnahmen lauert die Gefahr von Gletscherspalten immer – das Gleiche gilt für Lawinen.






