Gute Nachrichten für österreichische Wintersportler: Es ist sehr wahrscheinlich, dass die „Einheimischentarife“, also günstigere Skipässe für Einwohner, bald zurückkehren werden. Dieser lokale Rabatt wurde letztes Jahr aufgrund einer europäischen Regelung abgeschafft, verursachte aber viel Unmut unter den Österreichern. Nun scheint endlich Bewegung in die Sache zu kommen.
Mögliche Lockerung der Regeln
Der europäische Tourismuskommissar Apostolos Tzitzikostas kündigte kürzlich an, dass die sogenannte „Geoblocking-Verordnung“, die lokale Tarife bisher verbot, möglicherweise gelockert wird. Damit würden Skigebiete erneut die Freiheit erhalten, Einwohnern ihrer eigenen Region günstigere Skipässe anzubieten.
Positive Signale aus Salzburg
Auch die Politik in Österreich ist optimistisch. Stefan Schnöll, Tourismusvertreter des Bundeslandes Salzburg, teilte mit, dass es aus Brüssel Unterstützung für die Idee gibt: „Nach dem Gespräch mit dem EU-Kommissar, das ich mit ihm in Tirol geführt habe, vertraue ich darauf, dass wir eine europäische Lösung finden, so dass wir wirklich gezielt Einheimischen-Tarife anbieten können“ Laut Schnöll müssen diese Rabatte nicht überall gleich sein. Jedes Skigebiet oder Freizeitunternehmen darf selbst bestimmen, wie eine solche Regelung aussieht, zum Beispiel in Form von speziellen Saisonpässen, Tageskarten oder Rabattaktionen für Einwohner.
Warum das wichtig ist
Die „Einheimischentarife“ sind in vielen österreichischen Regionen ein sensibles Thema. Für Einwohner, die in der Nähe großer Skigebiete wohnen, aber nicht vom Tourismus profitieren, bedeutete die Abschaffung letztes Jahr einen erheblichen Kostenanstieg. Mit der möglichen Rückkehr der lokalen Skipässe hoffen Skigebiete nicht nur, das Wohlwollen wiederherzustellen, sondern auch die Bindung zur lokalen Bevölkerung zu stärken. Wann die Maßnahme genau zurückkehrt, ist noch nicht sicher, möglicherweise schon diesen Winter, aber ansonsten nächste Saison.
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