Live-Update: Dieses Skigebiet ist unter meterdickem Schnee bedeckt und es schneit immer weiter

Das Skigebiet Prato Nevoso ist seit Montagabend mit einer dicken, wachsenden Schneedecke bedeckt. Im Herzen des Piemont schneit es immer weiter, neue Niederschlagsgebiete ziehen aus Südwesten heran. Videos und Bilder zeigen, wie Pisten, Lifte und Dörfer vollständig unter einer weißen Decke verschwinden.

Ein günstiges Wettermuster!

Laut Meteorologe Alessandro Fazari befinden sich die Seealpen in einem äußerst günstigen Schneemuster. Kalte Luft in der Höhe verbindet sich mit sehr feuchter Mittelmeerluft, was für lang anhaltende und manchmal extreme Schneefälle sorgt.

Außergewöhnliche Schneemengen

Die wichtigsten Wettermodelle sind auffallend einig: Bis einschließlich Samstag können in Teilen der Provinz Cuneo mehr als zwei Meter Neuschnee fallen. In den intensivsten Zonen ist sogar lokal noch mehr möglich. Damit gehört dieser Schneefall zu den schwersten der letzten Jahre für Süd-Piemont. Die Schneefallgrenze liegt für die Jahreszeit besonders niedrig. Im Piemont sinkt diese auf 500–600 Meter, wodurch auch Dörfer und Zufahrtswege weiß werden. Dies sorgt für ein wunderschönes Winterdekor, aber auch für logistische Herausforderungen.

Heiligabend: Höhepunkt des Winterwetters

Heiligabend bildet den Schwerpunkt dieser winterlichen Episode. Eine aktive mediterrane Depression – auch als „Weihnachtscyclon“ bezeichnet – bringt schwere Niederschläge in große Teile Italiens. In den Alpen äußert sich dies in intensiven Schneefällen, während tiefer gelegene Gebiete mit Regen und hartem Wind zu kämpfen haben. Nicht nur die Alpen profitieren: Auch der Apennin färbt sich ab 1200–1300 Metern weiß, lokal sogar noch tiefer. Das Ergebnis ist ein seltenes klassisches Weihnachtsbild für diesen Teil Italiens.

Weihnachtstage: Schnee, Wind und danach Kälte

Am ersten Weihnachtsfeiertag bleibt es im Nordwesten Italiens unruhig mit anhaltenden Schneeschauern, vor allem im westlichen Piemont und im Landesinneren von Ligurien. Anderswo nimmt der Niederschlag allmählich ab, aber die Kälte setzt sich durch. Der Wind zieht an, insbesondere durch nordöstliche Strömungen (Bora) im Norden. Ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag zieht das Tiefdruckgebiet ab, aber es folgt eine neue Phase: Immer kältere Luft strömt aus Nordeuropa herein. Damit könnte Italien gegen Ende des Jahres mit dem ersten ernsthaften Kälteeinbruch der Saison zu kämpfen haben, mit Temperaturen deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt.

Lies auch: Winter kehrt zurück: Wo fallen meterweise Schnee und wo bleibt es bei wenigen Zentimetern?

Live-Bilder aus Prato Nevoso

Stenmar von der Marke Poederbaas hat sein Urlaubsziel geändert, nachdem er von den enormen Schneemengen gelesen hatte! Er ist jetzt in Prato Nevoso und teilt mit uns Bilder vom Schnee. Waaauw, was für eine Schicht! Vielen Dank für die Bilder, Stenmar.

Lies auch: Wetterkarten schlagen um: Januar 2026 sieht laut Wetterexperte plötzlich ganz anders aus

Folge Skinachrichten auf Instagram für mehr solcher tollen Videos in deinem Feed!

Teile diesen Artikel:

Wonach suchen Sie?