Im Skigebiet Betelberg bei Lenk in der Schweiz ereignete sich ein tragischer Unfall. Eine 17-jährige kollidierte auf einer markierten Piste mit dem Windenseil eines Pistenbullys und starb eine Woche später an den Verletzungen.
Kollision mit Windenseil auf markierter Strecke
Der Unfall ereignete sich am Sonntag, den 29. Dezember 2024. Die junge Frau war auf einer markierten Piste in Richtung Lenk unterwegs, als sie unerwartet mit dem Windenseil eines Pistenbullys zusammenstieß. Diese Seile werden für die Pistenpräparierung an steilen Hängen verwendet, können aber zu gefährlichen Situationen führen, wenn Skifahrer in der Nähe sind.
Schnelle Hilfe war nicht von Nutzen
Unmittelbar nach dem Unfall wurde der 17-Jährige von Umstehenden wiederbelebt. Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort und übernahmen die Wiederbelebung. Das Opfer wurde mit schweren Verletzungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Trotz aller Bemühungen starb der junge Frau am vergangenen Freitag an den Folgen des Unfalls.
Untersuchung nach einem Unfall
Die Kantonspolizei Bern hat in Zusammenarbeit mit der regionalen Staatsanwaltschaft Oberland eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Dazu gehört auch die Frage, wie der Einsatz von Seilwinden während der Öffnungszeiten der Skipisten sicherer gemacht werden kann. Rettungsdienste, darunter der Rega-Helikopterdienst und die örtliche Skipatrouille, waren an den Rettungsmaßnahmen beteiligt.
Dieser tragische Vorfall macht deutlich, wie wichtig die Sicherheit auf den Pisten ist, insbesondere in Gebieten, in denen schweres Gerät wie Pistenbully eingesetzt wird. Die Skigebiete werden aufgefordert, strengere Protokolle einzuführen und die Wintersportler auf die potenziellen Gefahren aufmerksam zu machen.
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