Glungezer investiert 15 Millionen € in einen neuen Skilift

Das österreichische Skigebiet Glungezer, ganz in der Nähe von Innsbruck, erhält im kommenden Winter einen ordentlichen Qualitätsschub. Der Bau des neuen Schartenkogellifts hat offiziell begonnen. Der alte 2er-Sessellift macht Platz für einen modernen, beheizten 6er-Sessellift mit Wetterschutzhauben. Dadurch wird die Fahrt zum Gipfel mehr als dreimal so schnell.

Im Überblick:

  • Glungezer ersetzt den Schartenkogellift durch einen modernen 6er-Sessellift.
  • Der neue Lift erhält eine Sitzheizung und schützende Wetterschutzhauben.
  • Die Fahrzeit zum Schartenkogel sinkt von etwa 20 auf 6 bis 7 Minuten.
  • Die Investition beträgt rund 15 Millionen Euro.
  • Die Eröffnung ist für die Wintersaison 2026/2027 geplant.

Alter Sessellift macht Platz für modernen Nachfolger

Nach der Erneuerung der beiden Hauptgondeln macht Glungezer einen weiteren großen Schritt bei der Modernisierung des Skigebiets. Der aktuelle 2er-Schartenkogellift wird durch einen komfortablen 6er-Sessellift ersetzt. Die neue Talstation entsteht bei der heutigen Kalte Kuchl, während die Bergstation direkt auf dem Schartenkogel gebaut wird. Damit verbessert sich nicht nur die Erreichbarkeit des Gipfels, sondern auch der Anschluss an die umliegenden Pisten.

Von zwanzig Minuten auf nur sechs Minuten

Die größte Verbesserung bemerken Wintersportler direkt bei der Fahrt nach oben. Während der alte Lift etwa zwanzig Minuten brauchte, um den Gipfel zu erreichen, bringt die neue Anlage Skifahrer künftig in nur sechs bis sieben Minuten nach oben. Zudem verfügt der Lift über eine Sitzheizung und schützende Wetterschutzhauben, wodurch auch kalte und windige Tage deutlich komfortabler werden.

Skigebiet wächst auf 24 Pistenkilometer

Mit dem neuen Lift investiert Glungezer nicht nur in Komfort, sondern auch in die Weiterentwicklung des Skigebiets. Nach der Inbetriebnahme verfügt das Gebiet über 24 Pistenkilometer, und die Verbindung zwischen den verschiedenen Abfahrten wird effizienter. Laut dem Betreiber stärkt das Projekt die Wettbewerbsfähigkeit von Glungezer als Ziel für den Skiurlaub in der Region Innsbruck, sowohl für Familien als auch für sportliche Skifahrer und Tagesgäste.

Bauarbeiten auch im Sommer sichtbar

Wer diesen Sommer am Glungezer wandern geht, muss mit Bauarbeiten rechnen. Das Skigebiet warnt davor, dass einige Wanderwege vorübergehend nur eingeschränkt zugänglich sein könnten. Besucher werden gebeten, den Absperrungen und Umleitungen zu folgen, damit der Bau sicher ablaufen kann. Über ein Online-Bautagebuch teilt Glungezer in den kommenden Monaten regelmäßig Updates zum Fortschritt des Projekts.

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