Im Pinzgau leidet das Skigebiet Zell am See derzeit unter einer defekten Verbindungsbahn, die den Zugang zwischen dem Glemmtal (Saalbach-Hinterglemm) und der Schmittenhöhe ermöglichte. Die Gondelbahn zellamseeXpress hat einen Defekt am Antriebsmotor an der Bergstation, weshalb sie in diesem Winter nicht mehr in Betrieb genommen werden kann.
Im Überblick:
- Verbindungslift in Zell am See (zellamseeXpress) ist defekt und wird diesen Winter nicht mehr repariert.
- Glemmtal vorübergehend durch defekte Gondelbahn nicht erreichbar.
- Reparaturkosten werden möglicherweise teilweise vom Hersteller Doppelmayr gedeckt.
- Schnee verzögert die Reparatur; Reparaturen starten erst nach der Wintersportsaison.
Problem mit dem Motor
Der Defekt wurde letzte Woche entdeckt, nachdem Mitarbeiter ungewöhnliche Geräusche hörten und das Motorlager im oberen Teil der Liftanlage, nahe dem Salersbachköpfl, beschädigt wurde. Laut Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn, ist das Problem besonders schwierig zu lösen, da der Motor mehr als fünf Tonnen wiegt und der Zugang zur Bergstation eingeschränkt ist, was den Austausch des Motors erschwert. Ein Kran oder ein anderes Fahrzeug kann derzeit nicht zum Standort gebracht werden, um den Motor auszubauen. Der Motor muss vom Berg geholt, zur Reparatur ins Tal gebracht und anschließend für die Neuinstallation wieder auf den Gipfel transportiert werden.
Kein Zugang zum Glemmtal (Saalbach-Hinterglemm) mehr
Durch den Defekt kann die Gondel nicht fahren, was bedeutet, dass die Verbindung ins Glemmtal vorübergehend unterbrochen ist. Der Lift ist von großer Bedeutung für die Verbindung nach Viehhofen und andere Teile des Skigebiets Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn. Der Verlust dieser Verbindung beeinträchtigt nicht nur die Erreichbarkeit des Gebiets, sondern kann auch dem Image der Region schaden.
Reparatur und Zukunftserwartungen
Die Reparatur des Motors wird auf mindestens zwei Wochen geschätzt, sodass die Instandsetzungsarbeiten erst nach der Schneeschmelze stattfinden werden, da die Arbeiten unter winterlichen Bedingungen schwer durchführbar sind. Der Hersteller Doppelmayr kann sich nicht erklären, warum die Anlage bereits nach neun Saisons einen Defekt erlitten hat, aber Egger erwartet, dass die Kosten für die Reparatur größtenteils vom Hersteller getragen werden.
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