Am Titlis in der Zentralschweiz blieb am Samstagmorgen die Pendelbahn Titlis Connect zwischen der Zwischenstation Stand und dem Gipfel aufgrund eines technischen Defekts stehen. Infolgedessen mussten etwa 200 Besucher vom Berg geholt werden, 120 davon per Hubschrauber. Laut den Bergbahnen bestand keine Gefahr: Die Menschen saßen nicht in der Bahn selbst fest.
Kurz zusammengefasst
- Die Pendelbahn Titlis Connect zwischen Stand und dem Gipfel kam gegen 10:30 Uhr zum Stillstand.
- Ursache war ein elektrisch-technischer Defekt im oberen Bereich der Verbindung.
- Insgesamt mussten etwa 200 Personen vom Berg geholt werden, 120 davon mit Hubschraubern.
- Die Evakuierten befanden sich nicht in der stillstehenden Seilbahn und waren laut Betreiber zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
- Die letzten 80 Personen konnten ganz regulär mit der Bahn zurückfahren, nachdem Techniker die Störung behoben hatten.
Stillstand im oberen Bereich
Die Störung betraf den oberen Abschnitt der Verbindung zwischen der Zwischenstation Stand und der Bergstation auf dem Titlis. Techniker machten sich sofort an die Arbeit, um den Defekt zu beheben. Während der Reparaturarbeiten stand die Pendelbahn still. Der Titlis ist mit rund 3.200 Metern Höhe eines der beliebtesten Ziele für den Skiurlaub und Bergausflüge in der Zentralschweiz. Auch deshalb waren an diesem Samstagmorgen zahlreiche Besucher auf dem Berg.
Keine Gefahr, aber lange Wartezeiten
Laut André Sidler, Sprecher der Titlis-Bergbahnen, befanden sich keine Gäste in der betroffenen Seilbahn, und es bestand keine Gefahr. Die rund 200 Besucher saßen also nicht in einer hängenden Gondel fest, mussten aber dennoch vom Berg geholt werden, da die Verbindung unterbrochen war.
Ein Besucher vor Ort beschrieb die Stimmung während der Evakuierung als noch recht entspannt. Man habe sich allerdings gefragt, so sagte er, ob das Wetter bis zum Ende der Aktion mitspielen würde.
120 Menschen mit dem Hubschrauber
Da die Pendelbahn außer Betrieb war, wurden insgesamt 120 Personen mit Hubschraubern vom Berg geflogen. Die Störung wurde gegen 10:30 Uhr bemerkt; am frühen Nachmittag waren die Techniker noch vor Ort mit der Reparatur beschäftigt. Später am Samstagnachmittag gab der Sprecher Entwarnung: Die letzten 80 Personen konnten regulär mit der Bahn ins Tal gebracht werden. Das bedeutet, dass die Pendelbahn zu diesem Zeitpunkt wieder in Betrieb war.
