Fichtelberg

Deal am Fichtelberg perfekt: Seilbahn und Lifte für 10,8 Millionen € verkauft

Die Entscheidung ist gefallen in Oberwiesenthal. Die Gemeinde hat die Fichtelbergschwebebahn und die städtischen Skilifte an die Liftgesellschaft Oberwiesenthal (LGO) verkauft. Kaufpreis: 10,8 Millionen Euro. LGO-Direktor Constantin Gläß bestätigt, dass die Unterschriften geleistet sind und noch in diesem Jahr vorbereitende Arbeiten für den Neubau eines Lifts beginnen.

Von holprigem Sommer zum Deal im Herbst

Zuvor schien die Privatisierung zu stocken: Ein Notartermin wurde im September von Käuferseite abgesagt, was lokal für Aufregung sorgte. Es gab einen neuen Termin am 2. Oktober, der nun erfolgreich war. Hinter LGO steht die vogtländische Unternehmerfamilie Gläß. Ziel: großflächig in das Skiurlaubsgebiet zu investieren und es zukunftssicher zu machen, mit sogar Ambitionen, in Zukunft alpine Wettbewerbe auf den Fichtelberg zu holen.

Update für das Skiurlaubsgebiet

Das Skiurlaubsgebiet Fichtelberg wird ein ordentliches Update erhalten. Die Modernisierung konzentriert sich unter anderem auf einen neuen 6er-Sessellift an der Himmelsleiter. Da die Baugenehmigung Ende dieses Jahres ausläuft, werden Abbruch- und Vorbereitungsarbeiten noch in diesem Herbst gestartet; diese zählen als offizieller Baubeginn. Es wird mit circa zwei Jahren Bauzeit gerechnet. Die Fichtelbergschwebebahn ist die älteste Luftseilbahn Deutschlands (1924) und das Aushängeschild von Oberwiesenthal. Länge: 1175 Meter, 303 Meter Höhenunterschied. Die Seilbahn bleibt das Aushängeschild des Berges und auch weiterhin in Betrieb.

Über das Skiurlaubsgebiet Fichtelberg

Fichtelberg ist das größte Skiurlaubsgebiet des Erzgebirges in Sachsen: einst eine Bergbauregion, jetzt ein erschwingliches und familienfreundliches Skiurlaubsziel auf und rund um den Fichtelberg (1215 m) und den Kleinen Fichtelberg (1206 m). Es zählt 15,5 Kilometer Pisten, 6 Lifte und eine Kapazität von circa 7400 Personen pro Stunde. Die Bergstation liegt auf 1215 Metern, das Tal auf 911 Metern. Du fährst entspannt über nicht allzu schwierige Abfahrten, packst mit der Familie die Rodelbahn und steigst in ein Stück Geschichte mit der ältesten Seilbahn Deutschlands, die noch immer zur Spitze pendelt. Für eine Pause ist das Bergrestaurant Himmelsleiter ideal, probier vor allem das lokale Rostbrätel, um danach über eine lange Abfahrt in Kurort Oberwiesenthal anzukommen. Lust auf mehr? Mit einem mehrtägigen Skipass bringt dich der Skibus kostenlos über die Grenze ins tschechische Klínovec (Keilberg).

Kommender Winter

Für die kommende Saison ändert sich voraussichtlich wenig am Tageskurs für Besucher: Die aktuellen Lifte bleiben in Betrieb, während Vorbereitungen außerhalb der Hochsaison stattfinden.

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