Im österreichischen Tirol wurde erneut ein Bär gesichtet. In den vergangenen Tagen wurden nicht nur Spuren im Schnee gefunden, sondern eine Wildkamera konnte das Tier auch bei Tösens festhalten. Es ist noch unklar, ob es sich um denselben Bären handelt, der bereits letztes Jahr in der Region beobachtet wurde, aber die Zeichen sind eindeutig: Der Bär ist wieder im Gebiet.
Im Überblick:
- Spuren im Schnee und eine Wildkamera-Aufnahme bestätigen die Anwesenheit eines Bären in Tösens in Tirol.
- Zuvor wurde bereits ein Bär in Pfunds gesichtet.
- Der Bär scheint keine Bedrohung für Menschen oder bewohnte Gebiete darzustellen.
- Das Land ruft dazu auf, Sichtungen von großen Raubtieren zu melden.
- Es ist nicht ungewöhnlich, dass Bären in Tirol Anfang März gesichtet werden.
Spuren im Schnee und Wildkamera-Bilder bestätigen Bären in Pfunds
Die Anwesenheit des Bären in Tösens wurde in den vergangenen Tagen sowohl durch Spuren im Schnee als auch durch Fotos einer Wildkamera bestätigt. Diese Aufnahmen entstanden im Gebiet der Gemeinde in Tirol. Der Bär kam jedoch nicht in Kontakt mit Menschen, was die Behörden beruhigt. Laut den Behörden des Landes Tirol ist das Bemerkenswerte an dieser Sichtung vor allem die Tatsache, dass der Bär sein übliches Territorium offenbar erneut besucht. Es ist noch unklar, ob es sich um denselben Bären handelt, der bereits 2025 gesichtet wurde.
Bären in Tirol: Eine immer häufigere Erscheinung
In den letzten Jahren wurden bereits mehrere Bären in Tirol gesichtet, vor allem Anfang März. Dies ist also nicht unbedingt eine unerwartete Entwicklung. Der Bär ist ein natürlicher Bewohner der Region, und seine Anwesenheit passt in das Muster der immer häufiger vorkommenden Sichtungen dieser großen Raubtiere in den Tiroler Bergen.
Laut den Behörden gibt es derzeit keine Anzeichen dafür, dass sich der Bär aktiv in Richtung bewohnter Gebiete bewegt. Der Bär hält sich offenbar in der unberührten Natur auf, wodurch das Risiko für die lokale Bevölkerung und Touristen bislang minimal bleibt.
Was tun bei einer Bärensichtung?
Das Land Tirol ruft die Bevölkerung dazu auf, Sichtungen von großen Raubtieren wie Bären so schnell wie möglich über ein Formular auf der Website zu melden oder sich mit der Bezirkshauptmannschaft in Verbindung zu setzen. Das Einreichen von Bildmaterial, wie etwa Fotos von Wildkameras, wird dringend empfohlen, um die fachliche Beurteilung der Situation zu erleichtern.
Obwohl derzeit keine direkte Bedrohung für die Bevölkerung besteht, bleibt es wichtig, dass sich die Menschen der Anwesenheit dieser Tiere in ihrer Umgebung bewusst sind. Die Behörden verfolgen die Situation weiterhin aufmerksam und setzen alles daran, die Sicherheit sowohl der Menschen als auch der Tiere selbst zu gewährleisten.
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