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Wetterexperte über Winter 2025/2026: Mit einem milden Winter rechnen?

Die neuesten Langzeitprognosen des Europäischen Wetterzentrums ECMWF geben Einblick in die kommende Saison. Für Dezember und Februar wird eine etwas höhere Temperatur als normal erwartet, was bedeutet, dass es im Allgemeinen milder werden kann als im Durchschnitt. Obwohl Dezember noch recht normal bezüglich des Niederschlags scheint, sind die Karten für Februar regional etwas feuchter, aber bei milden Temperaturen kann dies vor allem Regen in den Tälern bedeuten. In diesem Artikel liest du mehr über die aktuellste Vorhersage für den Winter 2025/2026 bezüglich des Wetters.

Überwiegend: mild

Dominik Jung von Wetternet behandelt in seinem neuesten Video auf YouTube die aktuellste Langzeitprognose des ECMWF (European Centre for Medium-Range Weather Forecasts). Diese Vorhersage zeigt das allgemeine Wetterbild für die kommenden Monate und dabei werden die Daten immer mit dem Klimamittel der vergangenen Jahre verglichen. Alle Daten sind in den vergangenen Jahren genau erfasst worden. Im Allgemeinen scheint es in den kommenden Monaten (von Dezember bis Februar) vor allem etwas milder zu werden als der Wetterdurchschnitt. So zeigt die Wetterkarte in der Schweiz, Norditalien, Teilen von Deutschland und Frankreich einen durchschnittlichen Anstieg von etwa 1-2 Grad. Für Österreich gilt ein durchschnittlicher Anstieg von 0,5-1 Grad, auch Teile von Deutschland und Frankreich fallen in diese Maßstab. Auf den deutschen Plattformen HNA und Wetterauer Zeitung schreibt Jung noch mehr über die Situation der kommenden Monate laut dem ECMWF.

Januar 2025 möglicherweise sehr trocken und sonnig

Das größte Problem ist Januar 2026: Das ECMWF prognostiziert einen sehr trockenen Monat mit normalen Temperaturen. Dies könnte zu einer lang anhaltenden Hochdrucksituation führen, wobei in den Tälern kalte, feuchte Luft hängen bleibt und höhere Gebiete vor allem Sonne sehen. Klassisches Hochnebelwetter könnte so wochenlang das Bild bestimmen, während Schnee in den Bergen rar bleibt.

Mangel an Niederschlag

Die Prognosen deuten auf einen Mangel an Niederschlag bis Ende Februar hin. Für Skigebiete und Wintertourismus im Mittelgebirge und den Alpen klingt dies wie eine Warnung: Niedrigere Gebiete könnten mit einer besonders knappen Schneedecke zu tun bekommen. Die vergangenen Winter haben bereits gezeigt, wie anfällig die Skiurlaub-Saison für milde Temperaturen und einen Mangel an Niederschlag geworden ist.

Fazit: Unsicherheit

Obwohl Saisonprognosen keine exakten Wettervorhersagen sind, skizzieren die Daten von ECMWF ein deutliches Muster: milde Temperaturen am Anfang und Ende des Winters, ein trockener und stabiler Januar und wenig Niederschlag insgesamt. Der definitive Verlauf hängt von kurzfristigen Faktoren wie der Aktivität des Polarwirbels oder atlantischen Strömungen ab.

Andere Langzeitprognosen

Dies ist die aktuellste Vorhersage des europäischen ECMWF-Wettermodells, zuvor haben wir auch schon andere Vorhersagen angesehen. Wie unter anderem die des amerikanischen CFS-Modells. All diese Modelle garantieren nicht, dass das Wetter tatsächlich so wird, bieten aber einen interessanten Blick auf die möglichen Entwicklungen. Lies mehr:

Die Langzeitprognosen für den Winter basieren auf komplizierten Computerberechnungen, die versuchen, das Wetter bis zu neun Monate im Voraus zu projizieren. Modelle wie das amerikanische CFS der NOAA kombinieren Daten über Luftdruck, Ozeanströmungen und weltweite Temperaturmuster, um ein möglichst vollständiges Bild zu zeichnen. Sie sind weniger zuverlässig für die Vorhersage des täglichen Wetters, können aber Trends und allgemeine Muster für längere Zeiträume aufzeigen. Oft werden diese Modelle mit traditionellen Beobachtungen und Volksweisheiten ergänzt, wie dem Zusammenhang zwischen sommerlicher Hitze und Winterschnee. Zusammen geben sie einen ersten Eindruck davon, was uns möglicherweise erwartet, auch wenn es immer eine Richtlinie und keine Garantie bleibt. Für alle, die Skiurlaub und Wettertrends lieben, bleibt es ein faszinierender Überblick, dem man folgen kann. Aber nichts ist so veränderlich wie das Wetter in den Bergen!

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