Die Preise für einen Skiurlaub in den Frühlingsferien sind dieses Jahr im Vergleich zu 2025 erheblich gestiegen, insbesondere für die Kosten von Transport und Unterkunft. Dies gilt vor allem für Zugtickets, Unterkünfte und Skipässe, die alle teurer sind als im Vorjahr. Diese Ergebnisse stammen aus einer Untersuchung des österreichischen Momentum Instituts, bei der die durchschnittlichen Kosten eines Skiurlaubs betrachtet wurden.
Im Überblick:
- Die Preise für einen Skiurlaub während der Frühlingsferien sind 2026 laut den Zahlen des Momentum Instituts gestiegen.
- Vor allem die Reisekosten, wie Zugtickets (+10,1 %) und Mautgebühren (+7,8 %), sind höher.
- Auch Unterkünfte, Restaurants und Liftpässe sind teurer, aber andere Kosten, wie Treibstoff, sind etwas günstiger.
Preisanstiege bei Transport und Unterkunft
Der größte Preisanstieg ist bei den Reisekosten zu verzeichnen. Der Preis für ein Zugticket ist um ganze 10,1 % gestiegen, während die Mautgebühren für die Alpenstraßen um 7,8 % zugenommen haben. Die Kosten für Hotelunterkünfte sind um 4,8 % gestiegen, und ein Restaurant- oder Cafébesuch ist 5,4 % teurer als im Vorjahr.
Anstiege bei Ski-bezogenen Produkten
Neben den Reise- und Unterkunftskosten sind auch die Preise für Skiverleih (+4,7 %) und Skibekleidung (+4 %) gestiegen, was die Gesamtkosten eines Skiurlaubs weiter erhöht. Der Preis für den Skiservice ist zwar gestiegen, aber der Preisanstieg ist mit +1,3 % weniger dramatisch als im Vorjahr.
Was ist anders im Vergleich zum Vorjahr?
In der Analyse des Vorjahres sah das Momentum Institut den größten Preisanstieg beim Skiservice (+14,1 %), aber dieses Jahr ist der Preisanstieg für Transport und Zugreise am auffälligsten. Der Preis für Zugtickets (+10,1 %) ist dieses Jahr viel höher als im Vorjahr. Dies kann für viele Familien einen großen Unterschied machen, da die Kosten für Reise und Unterkunft oft die größten Ausgaben für einen Urlaub sind.
Nicht überall ein Anstieg
Einige Kosten sind dieses Jahr niedriger als im Vorjahr. Treibstoff ist zum Beispiel um 1,4 % günstiger geworden, und auch Koffer und Reisetaschen sind 1,7 % günstiger als im Vorjahr. Dennoch bleiben die wichtigsten Kosten für einen Skiurlaub: Reise und Unterkunft, die dieses Jahr deutlich teurer geworden sind. Die gestiegenen Preise für Transport und Unterkunft machen die Urlaubsplanung noch wichtiger, wobei Skifahrer sorgfältig wählen müssen, um das Beste aus ihrem Budget herauszuholen.

Wie wurde diese Untersuchung durchgeführt?
Es handelt sich um eine unabhängige Untersuchung zur „Skiflation“. Die Studie wurde vom Momentum Institut, einem unabhängigen österreichischen Think Tank, durchgeführt. Dabei nutzten sie den offiziellen Verbraucherpreisindex der Statistik Austria und den Preismonitor des IHS. Durch die Analyse der typischen Skiurlaubsausgaben – von Schneeketten und Skipässen bis hin zu Hotelübernachtungen und dem Wiener Schnitzel im Pistenrestaurant – bietet das Institut ein realistisches Gegengewicht zu allgemeinen Inflationszahlen, die den tatsächlichen Kostenanstieg für Urlauber oft unterschätzen.






