Wann bucht man seinen Skiurlaub am besten? Die einen schwören auf Frühbucherrabatte, die anderen warten lieber auf Last-Minute-Angebote. Wir haben herausgefunden, wo Sie wirklich Geld sparen und wo der Wendepunkt liegt. Merken Sie sich diese Infos also bei der Buchung Ihres nächsten Skiurlaubs, es könnte Ihnen ein paar hundert Euro sparen.
Frühbucher-Unterkünfte: April bis September goldene Periode
Die Zeit von April bis September ist der beste Zeitpunkt, um Ihren Skiurlaub für die nächste Saison zu buchen. In diesen Monaten ist das erste Angebot online und Sie können von den höchsten Frühbucherrabatten profitieren. Die Frühbucherrabatte variieren stark je nach Reiseveranstalter. Der eine bietet beispielsweise 50,- € Rabatt pro Buchung in einem bestimmten Zeitraum. Bei anderen Reiseveranstaltern können Sie Frühbucherrabatte erhalten, die bis zu 30 % oder mehr betragen können. Sunweb wirbt mit Arrangements ab 229,- € pro Person inklusive Skipass während der Frühbucherperiode. Auch Summit Travel hat ab Mitte März bereits einen Großteil des Angebots mit attraktiven Frühbucherpreisen online.
Warum sich Frühbuchen für Unterkünfte lohnt
Der große Vorteil des frühen Buchens ist nicht nur der Rabatt. Sie haben auch die größte Auswahl an Unterkünften. Vor allem, wenn Sie an Schulferien gebunden sind. Einige Familien buchen direkt nach ihrem Skiurlaub in den Frühjahrsferien bereits den Skiurlaub für das nächste Jahr. Die Weihnachtsferien und Frühjahrsferien gehören zu den verkehrsreichsten Wochen. Dies bedeutet hohe Preise und Unterkünfte, die schnell ausgebucht sind. Im Allgemeinen gilt: Die größte Auswahl haben Sie von Mai bis einschließlich August, ab September geht es schnell.
Was die meisten Menschen vom Frühbuchen abhält, ist die Tatsache, dass man nicht weiß, wie die Pisten in einem halben Jahr aussehen werden. Ein zusätzlicher Grund, warum sich Frühbuchen heutzutage lohnt, ist das Aufkommen der ‚Frühbucher-Garantie‘ oder flexiblen Stornierung oder Umbuchung. Viele große Reiseveranstalter und Unterkünfte bieten heutzutage sehr flexible Bedingungen für frühe Entscheider an. Dies bedeutet, dass Sie oft bis zu einigen Wochen oder Tagen vor Abreise kostenlos umbuchen oder stornieren können. Dadurch werden die traditionellen Risiken des Frühbuchens weitgehend beseitigt.
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Last-Minute: wann funktioniert es?
Last-Minute-Buchen kann interessant sein, aber Sie müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Wer flexibel ist, kann mit einem Last-Minute-Skiurlaub viel Geld sparen. Außerdem können Sie den Skiurlaub vom Wetter und den Schneeverhältnissen abhängig machen. Unterkünfte und Reiseveranstalter füllen am liebsten auch die letzte Verfügbarkeit auf und locken daher mit attraktiven Angeboten. Der Nachteil ist jedoch deutlich: weniger Auswahl in beliebten Dörfern und Sie müssen oft mit dem zufrieden sein, was noch übrig ist.
Für wen ist Last-Minute geeignet?
Es gibt drei Situationen, in denen Last-Minute-Buchen interessant sein kann:
- Situation 1: Sie sind nicht abhängig von Schulferien
Sind Sie nicht an Schulferien gebunden und können Sie flexibel reisen? Dann können Sie den Skiurlaub prima etwas später buchen, beispielsweise erst im Oktober oder November oder sogar last-minute. Das ganze Winterseizoen locken Reiseveranstalter mit attraktiven Last-Minute-Deals, um die Unterkünfte zu füllen. - Situation 2: Sie möchten Ski fahren abhängig von Schneeverhältnissen
Ein anderer Vorteil eines Last-Minute-Skiurlaubs ist, dass Sie vor der Buchung die Schneeverhältnisse in Ihrem bevorzugten Skigebiet im Auge behalten können. So können Sie ein wenig einschätzen, ob während Ihres Urlaubs eine dicke Schneedecke liegt. - Situation 3: Sie sind flexibel mit Ihrem Reiseziel
Wenn Sie nicht unbedingt in ein bestimmtes Dorf möchten, können Sie schauen, wo noch Last-Minute-Angebote sind. Aber Achtung: beliebte Gebiete wie St. Anton, Ischgl und Sölden sind nicht wirklich Gebiete, um last-minute eine günstigere Unterkunft zu finden.
Der Wendepunkt: wann ist es zu spät?
Der Wendepunkt zwischen Frühbuchen und Last-Minute liegt laut den Quellen irgendwo um September bis Oktober. Für die verkehrsreichen Zeiten liegt der Wendepunkt noch früher:
- Weihnachtsferien und Frühjahrsferien: diese Wochen sind oft schon im Mai bis Juni größtenteils ausgebucht. Die Monate April bis einschließlich Juni sind oft am günstigsten für Frühbucherrabatte auf die nächste Saison.
- Außerhalb der Schulferien: hier haben Sie mehr Zeit. Bis Oktober oder November können Sie oft noch prima buchen, ohne dass alles voll ist. Danach beginnt die Last-Minute-Periode.
Vor- und Nachteile auf einen Blick
Frühbuchen Vorteile:
- Volle Auswahl an Unterkünften (vor allem in Schulferien)
- Extra lange Vorfreude
- Hohe Rabatte: bis zu 30% auf Unterkunft, bis zu 22% auf Skipässe
- Sicherheit über Ihren Urlaub
Frühbuchen Nachteile:
- Manchmal müssen Sie bereits einen Teil anzahlen
- Es kann unerwartet etwas passieren (zerbrochene Beziehungen, finanzielle Situation)
- Schneeverhältnisse können enttäuschen (sicher Vor- und Nachsaison)
Last-Minute Vorteile:
- Möglicherweise niedrigere Preise außerhalb der Schulferien
- Sie können sich die aktuellen Schneeverhältnisse ansehen
- Flexibel auf das Wetter reagieren
Last-Minute Nachteile:
- Begrenzte Auswahl in beliebten Dörfern
- Sie müssen nehmen, was noch da ist
- In Schulferien oft gerade teurer
- Mehr Stress durch kurze Vorbereitungszeit
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