Ein schwerer Schneesturm hat in den italienischen Abruzzen für Chaos gesorgt, wobei Hotelgäste 24 Stunden lang im Skigebiet von Passolanciano festsaßen. Da die Straßen durch umgestürzte Bäume und Schnee blockiert waren, konnten die Gäste das Hotel nicht verlassen. Dank des Einsatzes von Rettungsdiensten und dem Militär konnten die festsitzenden Gäste schließlich „befreit“ werden.
Im Überblick:
- Hotelgäste in Italien (Passolanciano) saßen aufgrund von starken Schneefällen und umgestürzten Bäumen 24 Stunden lang fest.
- Das Militär und die Straßenbehörden konnten sie schließlich befreien.
- Der Verkehr in den Abruzzen und Molise wurde durch den Schneesturm schwer beeinträchtigt.
Die Situation in Passolanciano
Mittwochnachmittag gingen die ersten Meldungen über Störungen in Passolanciano ein. Eine Gruppe von etwa zehn Hotelgästen wurde von der Außenwelt abgeschnitten. Niemand wurde verletzt, wie die Behörden bestätigten. Die gestrandeten Personen wurden vom Militär und den Straßenmeistereien befreit, die die Straßen wieder öffneten. Sie warteten stundenlang, bevor sie ihre Heimreise antreten konnten. Die Betroffenen beschrieben angstvolle Momente, in denen sie vor einer „Schneewand“ standen und ihre Reise nicht fortsetzen konnten.
Militärische und lokale Hilfe angefordert
Glücklicherweise wurden die Gäste nach langem Warten und großer Unsicherheit durch den Einsatz eines Polizeihubschraubers und militärischer Einheiten, die sie aus dem Berggebiet holten, befreit. Die Operation verlief ohne Verletzte, war aber aufgrund der heftigen Schneefälle eine große Herausforderung.
#Maltempo al Centro-Sud, oltre 800 interventi in Abruzzo, Molise e Puglia: 627 #vigilidelfuoco in campo con rinforzi da Lazio, Campania, Marche, Toscana ed Emilia Romagna. Nella clip operazioni notturne col gatto delle nevi a Pescopennataro [#2aprile 10:00]… pic.twitter.com/jz6B5M18zE
— Vigili del Fuoco (@vigilidelfuoco) 2. April 2026
Chaos in den Abruzzen und Molise
Der Schneesturm verursachte auch andere Störungen in der Region. Capracotta, ein anderes Dorf in der Region, hatte mit mehr als 1,5 m Schnee zu kämpfen. Straßen waren unpassierbar und es wurden Schneetunnel gegraben, um den Bewohnern Zugang zu ihren Häusern zu ermöglichen. Es wurde auch über Stromausfälle berichtet, da der schwere Schnee auf den Stromleitungen lastete. Neben den Schneestürmen stürzte aufgrund der extremen Wetterbedingungen auch eine Brücke zwischen den Regionen Abruzzen und Molise ein. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Fahrzeuge auf der Brücke, wodurch eine Tragödie verhindert wurde.






