Schneealarm weitet sich aus: Österreich färbt sich jetzt auch orange wegen des herannahenden Dumps

Der Wintereinbruch, den wir heute Morgen angekündigt haben, nimmt rasant an Fahrt auf. Während sich anfangs vor allem die Schweiz wappnen musste, haben die Wetterdienste nun auch für den Westen Österreichs die Warnung auf Code Orange hochgestuft. Die Situation hat sich innerhalb weniger Stunden verschlechtert, wobei die erwarteten Schneemengen und die damit verbundenen Risiken nun auch in den österreichischen Alpen kritische Ausmaße annehmen.

Situation wird ernster: Österreich färbt sich orange

Wo heute Morgen in Österreich noch die Warnstufe Gelb galt, wurde die Lage für die nordwestlichen Regionen Österreichs nun als ernster eingestuft. Davon habe ich gerade eine Push-Benachrichtigung auf meinem Handy erhalten. Die Warnung vor starkem Schneefall tritt heute Abend, Mittwoch, den 25. März um 21:00 Uhr, in Kraft und bleibt bis mindestens Freitagmittag um 12:00 Uhr bestehen.

Ursache ist eine kräftige Kaltfront, die im Laufe des Nachmittags die Alpen erreicht, gefolgt von einer anhaltenden, sehr starken Nordströmung. Dies sorgt für einen sogenannten „Stau“, bei dem die Schneewolken gegen die Berge gedrückt werden und sich dort über längere Zeit vollständig ausschneien.

Was können wir erwarten?

Die Wetterdienste äußern sich eindeutig zu den Auswirkungen:

  • Schneemengen: In den Tälern wird bereits mit 20 bis 40 Zentimetern Neuschnee gerechnet. In den Bergen und auf den Gipfeln wird dies jedoch deutlich mehr sein, da der Schnee dort unaufhörlich weiterfällt.
  • Verkehrsprobleme: Es wird vor einem erhöhten Unfallrisiko durch glatte Straßen gewarnt, die noch nicht ausreichend geräumt sind. Passstraßen können vorübergehend unpassierbar werden, und es wird mit erheblichen Verzögerungen im Bahn- und Flugverkehr gerechnet.
  • Schneebruch und Stromausfälle: Da der Schnee laut Wetterdienst schwer und nass sein wird, besteht die reale Gefahr, dass schwere Äste abbrechen oder sogar ganze Bäume umstürzen. Dies kann nicht nur Straßen blockieren, sondern auch Strommasten und Leitungen beschädigen.
  • Lawinengefahr: Für Straßen, die durch gefährdete Gebiete führen, wird vor kleineren Lawinen gewarnt, die auf die Fahrbahn gelangen könnten.

Wetterwarnungen ansehen

Willst du über die Wetterwarnungen in Österreich auf dem Laufenden bleiben? Dann check die Website von GeoSphere Austria. Bist du in der Schweiz? Dann check die Website von MeteoSchweiz.

Wetterwarnung von GeoSphere Austria um 10:30 Uhr heute Morgen.

Empfehlung: Nicht unnötig auf die Straße gehen

Die Behörden raten dringend dazu, die lokalen Wetterentwicklungen genauestens im Auge zu behalten. Es wird empfohlen, nicht notwendige Autofahrten zu vermeiden. Musst du trotzdem los? Pass dann deine Geschwindigkeit an, halte extra Abstand und rechne mit dem Einsatz von Schneepflügen. Parke dein Fahrzeug außerdem auf keinen Fall in der Nähe von Bäumen, da die Gefahr von abbrechenden Ästen besteht.

Bereits heute Morgen haben wir berichtet, dass die Schweiz mit Erwartungen von mehr als 100 cm Schnee die höchste Warnstufe erreicht hat. Mit der Hochstufung in Österreich ist nun klar, dass sich fast die gesamte Nordseite der Alpen auf einen außergewöhnlich heftigen winterlichen Abschluss des Monats März vorbereiten muss.

Bleib auf dem Laufenden und befolge die Anweisungen der lokalen Behörden, wenn du dich derzeit in den Alpen befindest.

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