Während der Sommer in den Tälern ganz normal weitergeht, ist es hoch oben in den Alpen wieder weiß geworden. Eine aktive Kaltfront sorgt heute für Regen, niedrige Temperaturen und Schneefall bis auf rund 2.000 Meter Höhe. Auf den Webcams in verschiedenen bekannten Skigebieten ist Neuschnee zu sehen. Schau dir diese winterlichen Bilder im Juni an!
Im Überblick:
- In großen Höhen hat es am Mittwoch in den Alpen erneut geschneit.
- Die Schneefallgrenze sinkt an der Nordseite der Alpen in Richtung 2.000 Meter.
- Webcams zeigen winterliche Bilder in Österreich, der Schweiz und Deutschland.
- Auch am Donnerstag bleibt es hoch in den Bergen frisch mit der Chance auf Schnee.
- Zum Wochenende hin kehrt das Sommerwetter zurück.
Kaltfront bringt Schnee bis auf rund 2.000 Meter
Eine Kaltfront zieht heute über die Alpen und sorgt vor allem an der Nordseite für nasses und kaltes Wetter. Laut dem österreichischen Wetterdienst fällt in den Nordalpen den ganzen Tag über Niederschlag, wobei die Schneefallgrenze allmählich auf etwa 2.000 Meter Höhe sinkt. Auf 2.000 Metern ist in Teilen Tirols nur 2 Grad gemessen. Dadurch fällt der Niederschlag auf vielen Gipfeln, Pässen und höher gelegenen Bergstationen als Schnee.
Weiße Webcams!
Die winterlichen Bedingungen sind auf den Webcams in verschiedenen Alpenländern gut sichtbar.






Donnerstag noch winterlich in der Höhe
Auch am Donnerstag bleibt es im Hochgebirge relativ kalt. Vor allem in den Nordalpen können Wolkenfelder und einzelne Schnee- oder Regenschauer hängen bleiben. Die Schneefallgrenze liegt erneut bei rund 2.000 Metern. An der Südseite der Alpen sind die Bedingungen besser, mit mehr Sonne und trockenerem Wetter. Es bleibt jedoch ein kräftiger Nordwestwind bestehen, wodurch es sich in der Höhe frisch anfühlt.
Danach schnell wieder milder
Das winterliche Intermezzo wird nicht lange anhalten. Ab Freitag nimmt der Hochdruckeinfluss zu und die Temperaturen steigen schnell an. Das Wochenende verläuft in weiten Teilen der Alpen sonnig und deutlich wärmer. Der Neuschnee wird daher an vielen Orten schnell wieder verschwinden. Nur auf den Gletschern und den höchsten Gipfeln bleibt die weiße Schicht noch etwas länger sichtbar.






