Hunderte Wintersportler saßen durch Straßensperrung in Wintersportort fest

Eine besondere Situation hat die Skifahrer und Touristen im Skigebiet La Mongie in den französischen Pyrenäen seit vergangenem Sonntag getroffen. Wegen der hohen Lawinengefahr haben die französischen Behörden die Straße RD 918 gesperrt, die das Skigebiet mit der Stadt Campan verbindet. Diese Sperrung hat hunderte Menschen auf 1.800 Metern Höhe eingeschlossen, ohne die Möglichkeit, das Gebiet über die Zufahrtsstraße zu verlassen. Seit heute Morgen scheint die Straße wieder geöffnet zu sein.

Im Überblick:

  • Durch die extreme Lawinengefahr in La Mongie sind hunderte Skifahrer auf 1.800 Metern Höhe steckengeblieben.
  • Die Sperrung der Straße RD 918 verhindert die Abreise der Touristen und den Zugang zum Skigebiet.
  • Während Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden, ist der Betrieb auf den Pisten eingeschränkt, was wirtschaftliche Auswirkungen auf den lokalen Tourismus hat.

Präventive Sperrung wegen Lawinengefahr

Die Sperrung der Straße RD 918 wurde ab Sonntag um 19:00 Uhr wegen einer Lawinengefahr der Stufe 4 von 5 eingeführt, was als sehr hoch gilt. Der starke Schneefall, der in der vergangenen Nacht bis zu 50 Zentimeter Neuschnee brachte, gefolgt von einem plötzlichen Temperaturanstieg und starkem Regen bis auf 2.000 Meter, hat eine äußerst instabile Schneeschicht geschaffen. Dies birgt ein großes Risiko für spontane Lawinenabgänge, wodurch das Befahren der Straße extrem gefährlich ist. Gestern um 12:00 Uhr wurde angekündigt, dass die Straße heute um 8:00 Uhr wieder öffnen würde. Online scheint die Straße nun wieder zugänglich zu sein.

Auswirkungen auf den Pistenbetrieb und den lokalen Tourismus

Obwohl das Skigebiet nicht vollständig isoliert war, da Sicherheitskonvois für den Transport von wichtigem Personal und Vorräten eingerichtet wurden, konnten Touristen das Gebiet wegen der Straßensperrung nicht verlassen. Die Straße RD 918 ist während der Wintersaison die einzige zugängliche Route, da der Tourmalet-Pass geschlossen ist. Der Pistenbetrieb war stark eingeschränkt; es konnten nur der Anfängerbereich und ein einzelner Sessellift genutzt werden, während der Rest des Skigebiets aus Sicherheitsgründen geschlossen blieb. Diese Situation hat Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft, wobei Unternehmer berichten, dass deutlich weniger Besucher da sind. Viele Geschäfte empfangen nur wenige Familien, da der Regen und das schlechte Wetter es den Touristen unmöglich machen, ihre Unterkünfte zu verlassen.

Sorgen über die Isolation und die Notfallmaßnahmen

Trotz der Isolation blieben die medizinischen Dienste und Rettungskräfte einsatzbereit, um die Sicherheit der Betroffenen zu gewährleisten. Die lokalen Behörden und die Verantwortlichen des Skigebiets La Mongie haben alles daran gesetzt, durch Lawinenpräventionsmaßnahmen die Straße wieder öffnen zu können. Mittlerweile scheint die Straße wieder zugänglich zu sein, sodass sich Wintersportler und Anwohner wieder fortbewegen können.

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