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Hagelsturm begräbt Wagrain unter weißer Schicht, Schneepflüge müssen Straßen freimachen

Ein heftiges Unwetter hat am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag Teile des Salzburgerlands getroffen. Im Skidorf Wagrain verwandelte ein Hagelschauer die Straßen in een weißes Meer, während in St. Johann-Alpendorf eine Schlammlawine die Großarler Landesstraße (L109) begrub. Insgesamt waren in der vergangenen Nacht 185 Feuerwehrleute im Einsatz.

Kurz zusammengefasst

  • Schwere Unwetter trafen am Montagabend die Regionen Pongau und Pinzgau im Salzburgerland.
  • In Wagrain fiel so viel Hagel, dass Straßen und Plätze unter einer weißen Schicht verschwanden.
  • Die Feuerwehr musste zwei Radlader und einen Traktor einsetzen, um den Hagel zu räumen.
  • In St. Johann-Alpendorf ging eine Schlammlawine ab, die die Großarler Landesstraße (L109) vorübergehend sperrte.

Hageltürme in Wagrain

Die Freiwillige Feuerwehr Wagrain erhielt am Montag um 18:41 Uhr die ersten Meldungen. In kurzer Zeit türmte sich der Hagel auf den Wegen und Plätzen so hoch auf, dass der Verkehr massiv behindert wurde. Um die feinkörnige Hagelschicht zu entfernen, erhielt die Feuerwehr Unterstützung von der Gemeinde, die mit zwei Radladern und einem Traktor ausrückte. Dabei wurden große Haufen zusammengeschoben – regelrechte Hageltürme mitten im Dorf.

Neben der Räumung der Hauptstraßen regelte die Feuerwehr den Verkehr rund um einen betroffenen Kreisverkehr und pumpte einen überfluteten Keller sowie einen vollgelaufenen Schacht eines Wohnhauses leer.

Schlammlawine sperrt L109

In St. Johann-Alpendorf ging eine Schlammlawine ab, die die Großarler Landesstraße (L109) bedeckte. Diese Straße ist die Verbindung in Richtung Großarltal und musste für kurze Zeit gesperrt werden. Auch in St. Johann selbst gab es mehrere Einsätze aufgrund des Unwetters.

185 Feuerwehrleute im Einsatz

Über das Salzburgerland verteilt waren 185 Feuerwehrleute mit Überschwemmungen und kleineren Erdrutschen beschäftigt. In der Region Pinzgau waren vor allem die Gemeinden Maishofen und Taxenbach schwer betroffen.

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