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Entscheidung gefallen: Diese französische Piste wird olympischer Schauplatz

Nach monatelangen Diskussionen ist die Entscheidung gefallen: Val d’Isère darf während der Olympischen Winterspiele 2030 die technischen Wettbewerbe im Ski Alpin ausrichten. Damit erhält Val d’Isère den Vorzug vor Méribel für die Organisation der technischen Disziplinen. Die Organisation von Alpes 2030 gab bekannt, dass Val d’Isère zusammen mit Courchevel die Kulisse für die olympischen Skiwettbewerbe bilden wird. Courchevel werden die Speed-Disziplinen zugewiesen, während Val d’Isère für die technischen Disziplinen verantwortlich sein wird.

Im Überblick:

  • Val d’Isère wurde als olympischer Standort für die technischen Ski-Wettbewerbe von Alpes 2030 ausgewählt.
  • Der Slalom und Riesenslalom werden auf der ikonischen Face de Bellevarde ausgetragen, während Courchevel die Abfahrt und den Super-G erhält.
  • Damit ist eine der letzten großen Standortentscheidungen für die Winterspiele 2030 gefallen.

Slalom und Riesenslalom auf der Face de Bellevarde

Der Slalom und Riesenslalom werden auf der legendären Face de Bellevarde ausgetragen. Diese schwarze Piste gehört zu den bekanntesten Rennhängen der Alpen und ist seit Jahren Schauplatz der Weltcup-Rennen während des Critérium de la Première Neige.

Die Piste verfügt zudem bereits über olympische Erfahrung. Während der Winterspiele von Albertville 1992 fanden hier ebenfalls Wettbewerbe statt. Dadurch muss kaum neue Infrastruktur gebaut werden, was perfekt zum Ziel von Alpes 2030 passt, so viel wie möglich auf bestehende Standorte zurückzugreifen.

Courchevel erhält die Speed-Disziplinen

Während Val d’Isère die technischen Wettbewerbe empfängt, werden die Abfahrt und der Super-G Courchevel zugewiesen. Damit entsteht ein Duo aus zwei der bekanntesten französischen Wintersportorte. Die Wahl von Val d’Isère lag schon länger in der Luft. Der Ort wurde bereits zuvor als bevorzugter Standort im olympischen Masterplan genannt und genoss breite Unterstützung in der französischen Skiwelt. Schließlich gab das Exekutivkomitee von Alpes 2030 endgültig grünes Licht.

Letztes großes Puzzleteil für Alpes 2030

Mit der Ernennung von Val d’Isère scheint eine der letzten großen Fragen rund um die Winterspiele 2030 gelöst zu sein. Die Organisation präsentierte bereits letzte Woche das offizielle Logo und den neuen Namen „Alpes 2030“. Nun, da auch die Verteilung der wichtigsten Skiwettbewerbe feststeht, nimmt die olympische Karte immer mehr Gestalt an. Für Wintersportfans bedeutet dies, dass eine der ikonischsten Weltcup-Pisten der Welt in sechs Jahren erneut die Kulisse für den olympischen Medaillenkampf bilden wird.

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