Dieses österreichische Skigebiet bleibt nun doch offen!

Die Zukunft des Skigebiets Schetteregg im Bregenzerwald ist vorerst gesichert. Ende August schien eine Öffnung im Winter 2026/2027 noch unsicher, nachdem wichtige Vereinbarungen nicht genügend Unterstützung erhielten. Inzwischen hat die betroffene Alpgemeinschaft die Verträge doch noch unterzeichnet. Damit kann nicht nur die Skisaison stattfinden, sondern auch die Entwicklung eines Bikeparks rückt wieder näher.

Kurz gefasst

  • Die notwendigen Vereinbarungen für Schetteregg sind unterzeichnet.
  • Das Skigebiet kann im Winter 2026/2027 ganz normal öffnen.
  • Die Genehmigungsverfahren für einen neuen Bikepark starten jetzt.

Wintersaison doch gesichert

Projektleiter Elias Schwärzler bestätigt gegenüber ORF Vorarlberg, dass die Alpgemeinschaft Brongen und Tristen die Verträge mit Investor Jürgen Sutterlüty unterzeichnet hat. Damit sind die notwendigen Vereinbarungen über die Nutzung des Geländes unter Dach und Fach.

Laut Schwärzler ist der Winterbetrieb in Schetteregg dadurch gesichert. Das Skigebiet kann sich also weiter auf die Wintersaison 2026/2027 vorbereiten.

Das ist eine wichtige Wende. Ende August wurde noch gemeldet, dass die Skilifte möglicherweise nicht mehr laufen würden, da die notwendigen Verträge nicht abgeschlossen werden konnten.

Erforderliche Mehrheit wurde nicht erreicht

Während einer Mitgliederversammlung der Alpgemeinschaft Alpe Gemeine Brongen und Tristen erhielten die beiden Verträge jeweils 58 und 60 % der Stimmen. Das war zwar eine einfache Mehrheit, aber laut Satzung war eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.

Die Gegner sollen vor allem Einwände gegen die vorgeschlagene Vertragslaufzeit von zwanzig Jahren gehabt haben. Auch war von möglichem Interesse eines anderen Investors die Rede, der Schetteregg ausschließlich im Winter fortführen wollte.

Sutterlüty stellte den Wert dieser möglichen Alternative damals infrage. Seiner Meinung nach gab es kein konkretes und finanziell untermauertes Angebot einer anderen Partei.

Breite Unterstützung bei anderen Grundeigentümern

Laut dem Investor gab es bei den meisten anderen beteiligten Grundeigentümern und Alpgemeinschaften breite Unterstützung für die Pläne. Insgesamt wurden etwa siebzig Vereinbarungen geschlossen oder vorbereitet.

Die fehlende Zustimmung einer Gemeinschaft bildete daher das letzte große Hindernis. Nachdem nun auch diese Verträge unterzeichnet sind, ist der Weg frei für die weitere Entwicklung von Schetteregg.

Pläne für einen Bikepark

Die Pläne gehen über den bloßen Erhalt der Skilifte hinaus. Schetteregg soll zu einem Ziel entwickelt werden, das das ganze Jahr über Besucher anzieht. Ein neuer Bikepark ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie.

Die letzten Unterlagen für die erforderlichen Genehmigungen werden nun bei den Behörden eingereicht. Wenn diese Verfahren reibungslos verlaufen, kann der Bau der ersten Mountainbike-Strecken möglicherweise schon im Herbst beginnen.

Mit dem Sommerkonzept will Schetteregg weniger abhängig vom Skiurlaub werden. Die Einnahmen aus dem Bikepark sollen helfen, auch den Betrieb des Skigebiets langfristig zu ermöglichen.

Unsichere Phase vorerst vorbei

Die Unterzeichnung bedeutet, dass die unmittelbare Gefahr einer Schließung vom Tisch ist. Für das Skigebiet, die umliegenden Unterkünfte und Wintersportler, die gerne nach Schetteregg kommen, sind das gute Nachrichten.

Der nächste Schritt ist der Abschluss der Genehmigungsverfahren für den Bikepark. Damit soll das heutige Winterskigebiet letztendlich zu einem Ziel heranwachsen, das sowohl im Sommer als auch im Winter Besucher empfängt.

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