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Die besten Skier für die Wintersaison im Skitest 2018/2019

Skitest

Wintersportredakteur

Skitest 2018/2019 – Wer sich zum Beginn der Wintersaison neue Skier anschaffen will, steht häufig vor dem Problem die Übersicht in der Angebotsvielfalt zu verlieren. Mühsam ist die Suche nach dem perfekten Ski, der vor allem dem eigenen Fahrstil entsprechen soll, damit der Spaß auf den Pisten nicht auf der Strecke bleibt. Licht ins Dunkel bringen alljährliche Initiativen von World Skitest und Snow Society, die vorab der Saison Skitests durchführen. Hunderte Skier werden objektiv in Blindtests oder über längere Zeiträume auf Herz und Nieren geprüft. 

–> Das waren die besten Skier im Skitest 2017/2018 

Wie jedes Jahr berichtet Skinachrichten.de über die beiden Testphasen und die Sieger in den Kategorien Allmountain, Slalom, Race, Sport, Allround und Open Source. Die Ergebnisse vom Skitest 2018/2019 werden nach der Veröffentlichung im November hier auf der Webseite präsentiert.

Skifahrer und Skitypen

Die Tabelle soll einen groben Überblick liefern und eine Hilfe sein, einzuschätzen welcher Ski für die jeweiligen Vorlieben und Fähigkeiten am besten geeignet sein könnte. Sie gilt nicht als absolut und kann von jedem anders interpretiert werden.

Skityp Allmountain Slalom Race Sport Allround Open Source

Terrain

Piste, Gelände, PulverschneePistePistePiste und verspurtes GeländePisteVielseitig einsetzbar, je nach Typ
NiveauStark Fortgeschrittene bis KönnerFortgeschrittene bis KönnerStark Fortgeschrittene bis KönnerFortgeschrittene bis KönnerBeginner bis FortgeschritteneFortgeschrittene bis Könner
Radien> 15 Meter10-12 Meter> 16 Meter13 - 15 Meter12 - 15 Meterabhängig vom Modell

Die verschiedenen Skitypen im Überblick

Neben den eigenen Fähigkeiten, den Vorlieben, in welchem Terrain man gerne unterwegs ist, spielt natürlich auch der Typ des Skis eine Rolle in der Frage nach den geeignetsten Brettern.

Allmountain-Carver

Der Allmountain-Carver ist die eierlegende Wollmilchsau unter den Skitypen. Extrem vielseitig einsetzbar kann man ihn am Morgen auf eisigen Pisten fahren und am Nachmittag, nach einem hypothetischen Schneefall von 40 Zentimetern in 2 Stunden, ins Gelände ausführen und sich, dank seiner erhöhten Mittelbreite von 80-95 Zentimetern, seiner schwebenden Fahreigenschaften im Pulverschnee erfreuen. Der Allmountain meistert jede Schneebeschaffenheit, ist jedoch gemütlicher auf den Pisten unterwegs. Wer sich also nicht entscheiden kann, welches Terrain oder welcher Schnee, der muss hier Einbußen in den Fahreigenschaften gegenüber spezielleren Ski, wie Slalom- oder Freeride-Ski, in Kauf nehmen, wird aber vom Alleskönner buchstäblich über den ganzen Berg getragen und überzeugt auf der Piste, im Gelände und im Pulverschnee.

Slalom-Carver

Der Slalom-Carver ist ein reiner Pistenski, der bei minimalem Krafteinsatz in gemütlicher Fahrweise auch den ganzen Tag, ohne Muskelkater am nächsten Morgen, gefahren werden kann. Fortgeschrittene schätzen ihn bei niedrigeren Geschwindigkeiten aufgrund seiner Drehfreudigkeit, wohingegen sportliche Skifahrerinnen und Skifahrer, die die anspruchsvolle Carving-Technik beherrschen, in den vollen Genuss eines sehr dynamischen Kantenwechsels à la Felix Neureuther kommen können. Extrem kurze Radien von 10-13 Meter sind daher möglich. Zusammengefasst ein Ski für Genießer sowie sportlich ambitionierte Techniker.

Race-Carver

Der Race-Carving-Ski ist in der Bauweise einem Weltcup-Riesenslalomski am nächsten und ist auf der Piste zu Hause. Das Kredo für jeden Race-Carver: Wer viel gibt, bekommt auch viel. 16 Meter und mehr Radius im oberen Geschwindigkeitsbereich erfordern kraftvolle Oberschenkel. Belohnt werden die Skifahrerinnen und Skifahrer hier mit extremer Laufruhe und Spurtreue bei allen Geschwindigkeiten. Wem also der Allmountain zu gemütlich ist und der Slalom-Ski zu agil, der wird im Geschwindigkeitsrausch des Race-Carvings sein Skifahr-Glück finden.

Sport-Carver

Sport-Carver sind das Ergebnis, wenn Slalom-Carver und Race-Carver heiraten und Kinder bekommen. Dank stärkerer Taillierung im vorderen Bereich und weniger Taillierung im hinteren Bereich der Skier können, je nach Belieben und Gewichtsverteilung des Fahrers kürzere oder längere Radien gefahren werden. Ein praktischer Allrounder für die Piste oder fürs Gelände.

Allround-Carver

Wer mehr am genussvollen Skifahren und dem Bergpanorama auf der Skihütte interessiert ist, der kann auf diesen Skiern gemächlich und voller Leichtigkeit die Pisten abfahren und zum Einkehrschwung ansetzen. Besonders bei Beginnern ist dieser leicht zu drehende, fehlerverzeihende und trotzdem stabile Ski eine Bereicherung für die ersten Pistenkilometer.

Open Source

Wenn Innovationen im Skimodell-Markt eine Bühne haben, dann diese. In der offenen Kategorie vom Skitest 2018/2019 finden sich Modelle, die in keine der klassischen Kategorien eingeteilt werden können. Erlaubt ist was Spaß macht, exklusiv und individuell ist. Ein Schauspiel der Exoten für sportlich ambitionierte Skifahrerinnen und Skifahrer.

 

Testbedingungen Skitest 2018/2019

Wie aus der Wintersaison 2017/2018 bekannt, steht beim World Skitest im Vorarlberger Skigebiet Silvretta Montafon die Neutralität im Vordergrund, die durch einen Blindtest, bei dem die Skier mit schwarzer Folie unkenntlich gemacht werden, gewährleistet wird. Die Tester wissen also nicht welchen Ski sie fahren. Snow Society fokussierte sich in Obergurgl-Hochgurgl 3 Wochen lang auf das unterschiedliche Verhalten der getesteten Skier in wechselnden Wetterbedingungen. So können die Skier auf vielen verschiedenen Schneedecken getestet und somit ihre Alltagstauglichkeit überprüft werden.

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