Ist ein Rückenprotektor überhaupt notwendig?

Man sieht sie immer häufiger unter den Jacken von Wintersportlern: den Rückenprotektor. Waren die Leute vor ein paar Jahren noch sehr skeptisch gegenüber diesem zusätzlichen Schutz, denken jetzt viele: „Warum eigentlich nicht?“. Bist du schon überzeugt und trägst beim Wintersport einen Rückenprotektor? Oder denkst du: Warum ist ein Rückenprotektor überhaupt notwendig? Zusätzlicher Schutz ist gut, aber wie viel hilft so eine Schutzschicht auf dem Rücken? Das versuchen wir dir in diesem Artikel zu erklären!

Schutz vor den Fehlern anderer

Das größte Missverständnis ist, dass ein Rückenprotektor nur für Draufgänger gedacht ist, die über Schanzen springen. Die Realität auf der modernen Piste ist, dass die Gefahr oft nicht mehr wirklich bei dir selbst liegt, sondern bei den Leuten um dich herum. Durch die enorme Verbesserung der Skitechnik und den straff präparierten Schnee sind die Durchschnittsgeschwindigkeiten heutzutage viel höher. Ein Rückenprotektor fungiert in so einem Moment als Schild gegen einen anstürmenden Skifahrer oder Snowboarder, der die Kontrolle verliert. Ein unerwartetes Knie oder ein Ski im Rücken kann schlimme Folgen haben, und gerade in solchen Szenarien beweist der Protektor seinen Wert.

Ein Dämpfer für harte Schläge auf Eis

Neben Zusammenstößen ist der Untergrund ein wichtiger Grund, sich für zusätzlichen Schutz zu entscheiden. Wenn die Pisten morgens noch gefroren sind oder wenn am Ende des Tages eisige Stellen entstehen, ist der Schnee so hart wie Beton. Ein Sturz, bei dem du flach auf dem Rücken landest, wird vom Protektor abgefangen, da die Kraft des Aufpralls über eine größere Fläche verteilt wird. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit von Rippenprellungen oder Schäden an der Wirbelsäule erheblich. Auch wer versehentlich außerhalb der Piste landet und einen versteckten Stein oder Ast trifft, ist mit dieser zusätzlichen Schicht auf dem Rücken deutlich besser dran.

Das Ende des „Harnisch-Gefühls“

Der Grund, warum viele Leute jetzt erst umsteigen, hat alles mit dem Tragekomfort zu tun. Die Zeit der steifen, schweißtreibenden Plastikplatten, die sich wie ein Harnisch anfühlten, ist endgültig vorbei. Moderne Protektoren sind aus cleveren, weichen Materialien gefertigt, die sich deinem Körper anpassen, sobald sie warm werden. Du merkst beim Skifahren kaum, dass du etwas trägst, bis es zu einem Aufprall kommt und das Material in einem Bruchteil einer Sekunde hart wird, um den Schlag zu absorbieren. Dieser Komfort nimmt die letzten Hürden, um sich für diese zusätzliche Sicherheit zu entscheiden.

Warum solltest du es nicht tun?

Letztendlich ist die Wahl eines Rückenprotektors eine persönliche Abwägung, aber die Argumente, es nicht zu tun, werden immer seltener. Er bietet ein beruhigendes Gefühl, nicht nur für Anfänger, die noch unsicher auf ihren Brettern stehen, sondern auch für erfahrene Skifahrer, die die Hektik auf dem Berg kennen. Der Rückenprotektor ist auf dem besten Weg, wie der Helm ein Standardbestandteil der Wintersportausrüstung zu werden. Es ist eine kleine Investition in deinen eigenen Körper, die in dem Moment, in dem unerwartet etwas schiefgeht, einen großen Unterschied machen kann.

Rückenprotektor kaufen? Schau bei einem unserer Partner vorbei:

Noch mehr Infos

Teile diesen Artikel:

Wonach suchen Sie?

Wonach suchen Sie?