Eine winterliche Fahrt über den Arlbergpass endete am Samstagmittag im Chaos. Ein 35-jähriger Belgier versuchte mit seinem Sportwagen und Sommerreifen, ohne Schneeketten und trotz Kettenpflicht, den Pass in Richtung St. Anton am Arlberg zu befahren.
Ein schleudernder Sportwagen
In einer Kurve auf der verschneiten B197 Arlbergstraße verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Sportwagen begann zu schleudern, drehte sich mehrmals und kollidierte anschließend mit einem entgegenkommenden Lieferwagen.
Mehrere Fahrzeuge beteiligt
In dem Sportwagen saß auch eine 30-jährige Belgierin. Nach der ersten Kollision kollidierte das Auto noch mit zwei weiteren bergauf fahrenden Fahrzeugen. Durch den heftigen Aufprall wurde automatisch ein E-Call des Sportwagens aktiviert, wodurch die Rettungskräfte schnell vor Ort waren.
Mehrere Verletzte
Die belgischen Insassen wurden verletzt. Der Fahrer des Lieferwagens, ein 42-jähriger Rumäne, erlitt schwere Verletzungen und wurde in das Krankenhaus in Innsbruck gebracht. Die übrigen Fahrzeuge wurden leicht beschädigt und konnten ihre Fahrt fortsetzen.
Arlbergpass anderthalb Stunden gesperrt
Aufgrund des Unfalls wurde die Arlbergstraße für etwa anderthalb Stunden vollständig gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf einer wichtigen Zufahrtsstraße zu den Skigebieten führte. Krankenwagen und Polizeieinheiten aus St. Anton und Klösterle waren vor Ort.
Mehrere Anzeigen
An dem Sportwagen und dem Lieferwagen entstand erheblicher Schaden. Gegen den belgischen Fahrer werden mehrere Anzeigen erstattet, unter anderem wegen Missachtung der Schneekettenpflicht.






