Ein 36-jähriger Deutscher ist in der Nacht zum Sonntag auf der Silvretta Hochalpenstraße stecken geblieben, die bereits seit Ende Oktober gesperrt ist. Sein Navigationssystem schickte ihn trotzdem auf den verschneiten Bergpass. Das Auto rutschte von der Straße und landete 15 Meter tiefer im Tiefschnee. Der Fahrer blieb unverletzt, aber das Fahrzeug wurde schwer beschädigt. Bergrettungsdienste mussten ihn befreien.
Im Überblick:
- Deutscher Autofahrer fährt nachts auf einen gesperrten Alpenpass, weil er seinem Navi folgte.
- Die Silvretta Hochalpenstraße ist seit Ende Oktober wegen Wintersperre dicht.
- Auto gerät im Schnee ins Schleudern und rutscht 15 Meter die Böschung hinunter.
- Fahrer bleibt unverletzt, aber Fahrzeug wird schwer beschädigt.
- Rettungsdienst muss den Mann aus dem Auto befreien und das Fahrzeug bergen.
Navi schickt Fahrer auf gesperrte Alpenstraße
Der Mann fuhr von Ischgl in Richtung Partenen, als sein Navigationssystem ihn über die Silvretta Hochalpenstraße führte – eine Straße, die jeden Winter gesperrt wird, sobald die Schneeperiode beginnt. Trotz deutlicher Sperrschilder fuhr der Fahrer weiter und verließ sich dabei auf seine digitale Karte statt auf die Straßenmarkierungen.
Auto rutscht von verschneiter Straße
Auf der ungeräumten, glatten Fahrbahn verlor er schnell die Kontrolle. Das Auto geriet ins Schleudern, rutschte die Böschung hinunter und blieb nach etwa fünfzehn Metern im tiefen, weichen Schnee stecken. Der Fahrer konnte nicht selbstständig aussteigen. Ein lokaler Schneeräumdienst musste ausrücken, um ihn aus dem Fahrzeug zu befreien. Das Auto war schwer beschädigt und wurde später geborgen, der Mann selbst blieb unverletzt.
Jährlich wiederkehrendes Problem
Vorfälle wie diese kommen in den Alpen häufiger vor: Navigationssysteme berücksichtigen nicht immer saisonale Sperrungen. Lokale Behörden warnen daher jedes Jahr aufs Neue, dass sich Verkehrsteilnehmer im Winter vor allem auf Schilder, Sperrungen und lokale Informationen verlassen sollten – und nicht nur auf ihr Navi.






