Die Stadt Moskau hat ein umfassendes Projekt zum Bau und zur Modernisierung ihres öffentlichen Loipennetzes angekündigt. Der Plan sieht die Modernisierung von mehr als 700 Kilometern Loipen vor, wobei 14 Loipen zu sogenannten „Vorzeigeloipen“ mit modernsten Einrichtungen umgestaltet werden.
14 Loipen mit Kunstschnee
Ziel des Projekts ist es, die Qualität und Verfügbarkeit von Langlaufmöglichkeiten für die Einwohner der Stadt zu verbessern. Der Bau von künstlichen Beschneiungsanlagen auf den 14 Hauptrouten wird es ermöglichen, über einen längeren Zeitraum im Jahr stabile und gute Langlaufbedingungen zu schaffen, unabhängig vom natürlichen Schneefall. „Sie sind der Anfang des Projekts zur Modernisierung der Infrastruktur für die Winterfreizeit. Im Gegensatz zu herkömmlichen Loipen werden wir sie mit künstlichen Beschneiungsanlagen und Pistenbullys ausstatten, so dass die Loipen unabhängig vom Wetter die ganze Saison über funktionieren“, sagt Moskaus Bürgermeister in der offiziellen Ankündigung.
Beleuchtung für Nachtlanglauf
Die Hauptloipen mit einer Gesamtlänge von rund 200 Kilometern werden auch mit einer Beleuchtung für die Nutzung am Abend ausgestattet. Außerdem werden Servicepavillons mit Umkleideräumen und Ausrüstungsverleih eingerichtet. Dies ist Teil einer umfassenden Strategie zur Verbesserung der öffentlichen Sportinfrastruktur. In diesem Herbst, zum 850-jährigen Jubiläum des Moskauer Parks, wird der erste 13 Kilometer lange Hauptloipe gebaut.
Loipen in der ganzen Stadt und Region
Das Projekt setzt sich aus drei Ebenen zusammen. Zusätzlich zu den 14 Vorzeigeloipen werden auch 260 Kilometer Routen auf Bezirksebene und 240 Kilometer lokale Bezirkswege in Angriff genommen. Bekannte Parks in der Stadt, wie der Bitsevski-Wald, Sokolniki und der Olympia-Komplex Luzhniki, gehören zu den Orten, an denen die Modernisierung stattfinden wird. Die Investition zielt darauf ab, die Qualität der Erholungsmöglichkeiten für die Einheimischen in den Wintermonaten zu verbessern.
Und nun zum Frieden…
700 Kilometer gespurte Loipen, welcher Skilangläufer würde sich das nicht wünschen? Aber seien wir realistisch: Solange der Krieg andauert, kommt eine Reise in diese Richtung für uns westliche Wintersportler natürlich nicht in Frage. Wir müssen einfach warten, bis wieder Frieden herrscht. Erst dann können wir vielleicht wieder von einer Runde Skilanglauf durch Moskaus Parks träumen. Fürs Erste fahren wir einfach nach Skandinavien oder in die Alpen, um eine Runde Skilanglauf zu machen!






