Die bereits viel diskutierte Fusion der Skigebiete KitzSki (Kitzbühel und Kirchberg) und SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental ist wieder auf dem Tisch. Während die Idee jahrelang als undurchführbar galt, gibt es jetzt wieder Entwicklungen: Die Geschäftsführung der Bergbahn Kitzbühel wurde beauftragt, Gespräche mit Westendorf aufzunehmen. Wenn die Pläne umgesetzt werden, würde dieses Skigebiet mehr Pistenkilometer haben als ganz Deutschland.
Der erste Schritt!
Obwohl noch keine offiziellen Treffen stattgefunden haben, bestätigen sowohl KitzSki-Vorsitzender Anton Bodner als auch Westendorf-Direktor Stefan Grafl in der Tiroler Tageszeitung, dass der erste Schritt getan wurde. Innerhalb der SkiWelt soll das Thema bald diskutiert werden, gefolgt von konkreten Gesprächen. Grafl ist positiv gestimmt: „Da würde endlich zusammenkommen, was schon lange zusammengehört.“ Bodner betont aber auch, dass der technische Aspekt nicht unbedingt der Ausgangspunkt sein muss: „Zunächst einmal geht es um einen gemeinsamen Skipass für das gesamte Gebiet.“
Wie könnte die Verbindung aussehen?
Es wurden mehrere Optionen untersucht, obwohl noch keine offiziellen Details bekannt gegeben wurden. Zu den Gerüchten gehören:
- Ein Skilift zwischen den Talstationen von KiWest und Pengelstein 1
- Oder eine Verlängerung des KiWest-Lifts hinüber zum Pengelstein 2
Letzteres würde jedoch bedeuten, dass Pengelstein 2 renoviert werden müsste, was für KitzSki eine große Investition wäre. Doch die Entfernung zwischen den beiden Gebieten ist gering: nur 1,6 Kilometer. Die Verbindung scheint also technisch machbar zu sein.
KitzSkiWelt Tour
Eine Kooperation besteht bereits in leichter Form: Die KitzSkiWelt-Tour ermöglicht es Skifahrern, beide Gebiete an einem Tag mit einem speziellen Pass zu durchqueren. Ein struktureller Zusammenschluss würde jedoch die vollständige Integration von Kitzbühel (233 Pistenkilometer, 58 Lifte) und der SkiWelt (275 Pistenkilometer, 81 Lifte) bedeuten. Zusammen wären sie damit für mehr als 500 Kilometer zusammenhängende Pisten gut – eine Zahl, die weltweit beeindruckt. Grafl sagt: „Wir wären zwar nicht das größte Skigebiet der Welt, aber wir würden mehr Pistenkilometer anbieten als ganz Deutschland. Das allein ist schon eine große Marketingchance.“
Die Geschichte wiederholt sich?
Eine Verbindung war bereits im Gespräch, als die heutigen KiWest- und Pengelstein-Aufzüge gebaut wurden – vor mehr als 20 Jahren. Damals scheiterte der Plan an kniffligen Grundstücksverkaufsverhandlungen. Ob dieses Hindernis dieses Mal überwunden werden kann, werden die kommenden Monate zeigen. Wir sind sehr gespannt!






