Vater vor den Augen seines Sohnes (15) in Lawine ums Leben gekommen

Am 18. Februar 2026 ereignete sich gegen 11:00 Uhr ein tragisches Unglück im Skigebiet Sonnenkopf in Tirol. Ein 42-jähriger deutscher Snowboarder begab sich zusammen mit seinem 15-jährigen Sohn trotz Lawinenwarnstufe 4 (große Lawinengefahr) in den freien Skiraum. Während sie einen Hang abfuhren, löste der Vater eine Lawine aus. Die Lawine verschüttete den Vater, während der Sohn glücklicherweise unversehrt blieb.

Sohn alarmiert schnell die Rettungskräfte

Der 15-jährige Junge, der nicht von der Lawine erfasst wurde, wählte sofort den Notruf und setzte damit die Rettungskette in Gang. Der Junge reagierte schnell und effizient, was für die Rettungsversuche seines Vaters entscheidend war.

Rettungsaktion mit großangelegtem Einsatz

Nach der Meldung wurde sofort eine großangelegte Suchaktion gestartet. Bergretter, Pistenretter, Polizeibeamte und mehrere Freiwillige mit Lawinenverschüttetensuchgeräten (LVS-Geräten) suchten intensiv nach dem vermissten Mann. Auch Lawinenhunde kamen zum Einsatz. Nach etwa einer Stunde wurde der Vater gefunden.

Vater verstirbt noch an der Unfallstelle

Trotz sofortiger Reanimationsversuche verstarb der 42-jährige Vater noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen. Sein Sohn blieb körperlich unverletzt, doch der Verlust seines Vaters war zweifellos eine schreckliche Erfahrung. Die Lawine war stolze 45 Meter breit und 35 Meter lang.

Einsatz der Rettungsdienste

Die Rettungsaktion wurde von 15 Mitgliedern der Bergrettung Dalaas und Klösterle, 20 freiwilligen Helfern mit LVS-Ausrüstung, 5 Mitgliedern der Pistenrettung Sonnenkopf und 3 Alpinpolizisten durchgeführt. Zur Unterstützung der Familie wurde das Kriseninterventionsteam (KIT) hinzugezogen, um ihnen emotional beizustehen.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizei Klösterle bittet Zeugen des Vorfalls, sich unter der Nummer +43 (0) 59 133 8104 zu melden. Dies soll dabei helfen, die genauen Umstände des Unglücks zu klären.

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