Skiurlaub bleibt in Tirol unvermindert beliebt. Die Region ist deutlich im Aufwind und steuert möglicherweise auf eine neue Rekordsaison zu. Bis Ende Februar wurden bereits mehr als 20 Millionen Übernachtungen registriert, ein Zuwachs von fast 1,1 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Ob es tatsächlich ein Rekordwinter wird, hängt von den Zahlen im März und April ab. Der aktuelle Rekord stammt aus der Saison 2017/2018, als mehr als 27,5 Millionen Übernachtungen gezählt wurden.
Im Überblick:
- Tirol verzeichnet mehr als 20 Millionen Übernachtungen bis Ende Februar
- Das ist ein Anstieg von +5,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Februar war mit 7,5 Millionen Übernachtungen erneut der geschäftigste Monat
- Ein neuer Rekordwinter ist noch möglich
- Vor allem deutsche und niederländische Skiurlauber sorgen für die höchsten Zahlen
Februar erneut Top-Monat für den Skiurlaub
Der Februar bestätigt erneut die starke Nachfrage nach Skiurlaub in Tirol. Mit fast 7,5 Millionen Übernachtungen war es der belebteste Monat der Saison, was einem Zuwachs von etwa 400.000 zusätzlichen Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Wachstum zeigt, dass Tirol nach wie vor eines der beliebtesten Ziele für den Skiurlaub in den Alpen ist, mit einer hohen Auslastung in Hotels und Unterkünften.
Ötztal bleibt größte Region, Seefeld wächst am schnellsten
Innerhalb Tirols ist das Ötztal erneut die größte Tourismusregion. Hier wurden in den ersten vier Monaten der Wintersaison mehr als 2,1 Millionen Übernachtungen registriert, was gut 10 % der Gesamtzahl entspricht. Andere große Regionen wie Paznaun-Ischgl, Serfaus-Fiss-Ladis, Innsbruck und das Zillertal folgen mit jeweils mehr als einer Million Übernachtungen. Auffallend ist das starke Wachstum in Seefeld, wo die Zahl der Übernachtungen um fast 9 % auf über 800.000 anstieg.
Deutsche und niederländische Skiurlauber dominieren
Deutsche Skiurlauber bleiben mit Abstand die wichtigste Zielgruppe für Tirol und machen fast 50 % aller Übernachtungen aus. Die Niederlande folgen mit einem Anteil von 15,8 %. Darüber hinaus gibt es auffällige Zuwächse. So stieg die Zahl der Gäste aus Belgien stark an (+33,7 %) und auch amerikanische Skiurlauber kamen häufiger nach Tirol (+19 %).
Rekord in Reichweite, aber der Fokus liegt breiter
Obwohl die Zahlen beeindruckend sind, betonen die Tourismusverbände, dass es nicht nur um die reinen Zahlen geht. Der Fokus liegt immer mehr auf Qualität und Ausgaben. Dennoch lassen die Zahlen kaum Zweifel offen: Die Nachfrage nach Skiurlaub in Tirol ist groß und wächst weiter. Wenn sich dieser Trend im Frühjahr fortsetzt, ist ein neuer Rekordwinter in greifbarer Nähe.
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