Ein 20-jähriger Mann wurde am Dienstag in Chamonix, Frankreich, beim Speedriding in der Nordwand der Aiguille du Midi getötet. Der junge Sportler aus der Region kam gegen 11.30 Uhr vom Weg ab und stürzte fast 1.000 Meter in die Tiefe.
Freunde werden Zeugen eines Unfalls
Er war zusammen mit fünf Freunden unterwegs, die sich ebenfalls mit Skiern und kleinen Gleitschirmen in den Neuschnee stürzten. Sie wurden Zeugen des Unfalls, konnten aber nichts tun.
Leiche geborgen
Ein Rettungshubschrauber und ein Team der Bergwacht von Chamonix(PGHM) waren schnell zur Stelle, konnten aber nur die Leiche bergen und ins Tal bringen.
Was ist Speedriding?
Speedriding ist eine extreme Bergsportart, die Skifahren mit Gleitschirmfliegen kombiniert. Die Athleten fahren auf Skiern hinunter, während sie einen kleinen Gleitschirm über sich tragen. Dieser leichte Schirm bietet gerade genug Auftrieb, um Sprünge zu machen oder kurz über steile oder gefährliche Passagen zu schweben. Speedriding erfordert die perfekte Beherrschung sowohl der Ski- als auch der Flugtechnik und wird normalerweise an steilen, ungesicherten Hängen ausgeübt. Der Sport bietet spektakuläre Freiheit, birgt aber auch große Risiken – vor allem bei ungünstigen Wetterbedingungen oder Kontrollverlust.






