Die drei Schweizer Gemeinden Flims, Laax und Falera haben ihre Pläne zur Übernahme der Berginfrastruktur der Weisse Arena Gruppe erfolgreich umgesetzt. Die Abstimmungsergebnisse in den drei Gemeinden waren eindeutig: In Falera stimmten 93,24 % der Einwohner für die Übernahme, in Laax waren es 93,21 % und in Flims unterstützten 85,48 % der Wähler den Vorschlag. Mit dieser Entscheidung übernehmen die Gemeinden die Bergbahnen, Lifte, Gebäude und Netzwerke der Weisse Arena Bergbahnen AG. Die Weisse Arena Gruppe selbst wird die Infrastruktur weiterhin mieten und das Skigebiet weiter betreiben.
Im Überblick:
- Die Gemeinden Flims, Laax und Falera haben die Berginfrastruktur der Weisse Arena Gruppe mit großer Stimmenmehrheit übernommen.
- Die Infrastruktur wird an die Gemeinde-Tochtergesellschaft Finanz Infra AG verkauft, danach mietet die Weisse Arena Gruppe die Anlagen für 30 Jahre weiter.
- Der Deal soll die Infrastruktur in lokaler Hand halten und ausländische Investoren fernhalten, während das Skigebiet stabil weiterläuft.
Der neue Deal in Flims Laax Falera
Die neue Vereinbarung besagt, dass die Gemeinden Flims, Laax und Falera zusammen mit der Weisse Arena Gruppe eine „Sale-and-Leaseback“-Vereinbarung getroffen haben. Das bedeutet, dass die Infrastruktur für 120 Millionen Schweizer Franken an die Gemeinde-Tochtergesellschaft Finanz Infra AG übertragen wird, die bereits größtenteils im Besitz der drei Gemeinden ist. Anschließend pachtet die Weisse Arena Gruppe diese Infrastruktur und wird das Gebiet die nächsten 30 Jahre weiter betreiben. Die Entscheidung in allen drei Gemeinden wurde mit überwältigender Mehrheit getroffen, was laut den lokalen Verantwortlichen ein großes Vertrauen in die Zukunft des Skigebiets zeigt. Christoph Schmidt, Gemeindepräsident von Flims, nennt das Ergebnis eine „große Freude“, da der Vorschlag kontrovers war und viele Wähler an die Urnen lockte.
Warum die Übernahme?
Die Übernahme zielt darauf ab, die Berginfrastruktur in lokaler Hand zu halten und so ausländische Investoren, wie das amerikanische Vail Resorts, fernzuhalten. Der Deal hat auch einen starken finanziellen Aspekt. Dank der kommunalen Übernahme können die Gemeinden die Finanzierung günstiger gestalten, was zu erheblichen Einsparungen führt. Während die Weisse Arena Gruppe mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte, ist diese Übernahme ein Schritt in Richtung Stabilität, mit der Möglichkeit, das Skigebiet ohne große Investitionen weiter zu betreiben.
Erfolgreiche Zusammenarbeit
Das „Sale-and-Leaseback“-Modell ist eine Fortsetzung früherer erfolgreicher Kooperationen zwischen der Weisse Arena Gruppe und den drei Gemeinden. In den letzten Jahrzehnten hat die Zusammenarbeit zu erheblichen wirtschaftlichen Vorteilen für die Region geführt, und nun kann der Erfolg dieser Zusammenarbeit auf die gesamte Berginfrastruktur ausgeweitet werden. Diese Übernahme markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des Gebiets und stärkt die lokale Beteiligung am Tourismus.
Win-win für alle?
Es scheint, dass die Übernahme eine Win-Win-Situation für die Gemeinden und die Weisse Arena Gruppe ist. Während die Gemeinden die Kontrolle über die Infrastruktur behalten, spielt die Weisse Arena Gruppe weiterhin eine wichtige Rolle bei der Verwaltung des Skigebiets, was die Kontinuität des Betriebs gewährleistet. Für die Region bedeutet dies eine stabile und nachhaltige Zukunft für das beliebte Skigebiet Flims Laax Falera, die für die lokale Wirtschaft wichtig sind.
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