Ein italienisches Skilanglaufteam wurde kompromittiert, nachdem eine WhatsApp-Gruppe, die ursprünglich für Wettkampfinformationen gedacht war, missbraucht wurde, um sexuell eindeutige Bilder von Minderjährigen und Hassbotschaften zu verbreiten. Der Trainer und ein Athlet sind inzwischen verurteilt worden. Der Fall hat in der Sportwelt für große Unruhe gesorgt.
Nacktfotos im Chat
Der Fall drehte sich um eine WhatsApp-Gruppe, die 2022 für die Kommunikation bei Wettkämpfen eingerichtet wurde, aber bald zu einem Kanal entgleiste, in dem Nacktfotos und unangemessene Bilder von minderjährigen Teammitgliedern geteilt wurden. In einem WhatsApp-Chat wurden Bilder von minderjährigen Sportlern in Unterwäsche, nackt
oder bei sexuellen Handlungen geteilt. Sie vertrauten die Fotos, die diese Mädchen an andere Athleten in ihrem Alter schickten, mit denen sie sich zu der Zeit anfreundeten. Eigentlich sollten diese Fotos privat bleiben, aber sie landeten in einem Chat einer Gruppe von Skilangläufern.
Erpressung
Die meisten von ihnen waren unter 18 und Mitglieder des FISI (Italienischer Wintersportverband). Laut Staatsanwaltschaft ermutigte der Trainer die Jugendlichen aktiv dazu, solche Bilder zu verbreiten, und versprach angeblich, sie bei zukünftigen Spielen zu verwenden. Die Gruppe, die nach der Fußballlegende Francesco Totti benannt war, enthielt außerdem rassistische Kommentare und Bilder mit Nazi-Symbolik. Dies führte zu weiteren Anklagen wegen Hassreden und Diskriminierung.
Italienischer Wintersportverband ergreift Maßnahmen
Der Vorfall hat in der italienischen Sportwelt für Aufruhr gesorgt und wirft Fragen zu Aufsicht, Ausbildung und Sicherheit in Jugendmannschaften auf. Der italienische Wintersportverband hat angekündigt, dass er zusätzliche Maßnahmen ergreifen wird, um eine Wiederholung zu verhindern.






