Schneechaos am Fernpass mit vorübergehenden Sperrungen

Der heutige starke Schneefall hat auf dem Fernpass in Tirol große Verkehrsprobleme verursacht. Die berühmte Straße musste zweimal gesperrt werden. Vor allem LKWs haben große Schwierigkeiten auf den schneebedeckten Straßen. Die Straßenmeisterei arbeitet seit den Morgenstunden, um die Straße so gut wie möglich freizuhalten.

Fernpass vorübergehend geschlossen

Ein liegengebliebener Lkw blockierte sogar einen Teil der Strecke und hinderte den übrigen Verkehr an der Weiterfahrt. Gegen 12.15 Uhr musste die Straße komplett gesperrt werden. Die örtlichen Behörden beschlossen, den Fernpass vorübergehend zu schließen, um die Sicherheit zu gewährleisten. Rettungsdienste und Schneepflüge arbeiteten hart daran, die Passage zu räumen und den Verkehr wieder aufzunehmen, aber es kam zu einem langen Stau.

Auch am Vormittag war die Straße zwischen Nassereith und Lermoos für eine Stunde komplett gesperrt, weil sich die Lkw gestaut hatten. Kurz nach 11.10 Uhr wurde die Straße wieder freigegeben, aber wenig später musste sie erneut gesperrt werden.

Gestrandete Fahrzeuge und Staus

Neben Lkw hatten auch andere Fahrzeuge mit den extremen Wetterbedingungen zu kämpfen. Viele Fahrer waren auf den starken Schneefall nicht vorbereitet. Das führte zu langen Wartezeiten und mehrere Fahrzeuge blieben stecken. Die Rettungsdienste waren den ganzen Tag im Einsatz, um Fahrzeuge zu bergen und die Straßen zu räumen. Besonders die Haarnadelkurven und die Strecke in der Nähe von Blindsee verursachen im Winter oft Probleme. Dieser Teil der Straße ist steil und enthält viele Kurven, was das Fahren im Winter besonders schwierig macht.

Mehrere Verschlüsse

Nicht nur der Fernpass, sondern auch andere Straßen waren heute von Sperrungen betroffen. Auf der Brennerstraße blieb ein Lkw stecken, und auf der Reschenstraße mussten die Räumdienste eine Stunde lang umgestürzte Bäume zwischen Nauders und dem Reschenpass beseitigen. Laut Polizei schneit es in diesem Teil Österreichs sehr stark und Schneepflüge und Räumfahrzeuge sind im Einsatz, um die Straßen so schnell wie möglich zu räumen.

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