Wer im vergangenen Februar bei der Ski-WM in Saalbach-Hinterglemm war, wird den Anblick so schnell nicht vergessen. Das Zentrum von Hinterglemm war mega voll; tausende von Fans liefen täglich durch das Dorf, das in ein einziges großes Festivalgelände verwandelt worden war. An der Talstation des 12er KOGEL war eine riesige Skitribüne aufgebaut worden, auf der die Menschenmassen die Athleten ins Ziel schrien. Aber was bleibt von diesem WM-Zirkus sechs Monate später, nachdem die Tribünen verschwunden sind und wieder Ruhe eingekehrt ist? Die Antwort ist: viel mehr, als du denkst.
50 Millionen investiert
Die Region investierte die beachtliche Summe von 50 Millionen Euro, teils von der Gemeinde, teils vom Bund und vom Land. Und das nicht für ein zweiwöchiges Fest, sondern für ein permanentes Upgrade, von dem jetzt jeder Wintersportler profitiert. Das wichtigste Erbe der WM ist die komplett erneuerte Infrastruktur. Das Highlight ist die neue 12er NORD Bahn, eine hochmoderne Seilbahn, die Wintersportler komfortabel und schnell auf den Berg bringt. Aber auch am Berg selbst wurde einiges erneuert. So befinden sich jetzt unter den Wiesen Kabel für Kameras und Zeitmessung, um die Organisation von professionellen Rennen in Zukunft zu erleichtern, und auch die Beschneiungsanlagen wurden verbessert.
Veränderung im Tal
Auch im Tal sind die Veränderungen sichtbar. In Hinterglemm wurde ein temporärer Busterminal errichtet, der nun wie versprochen in einen schönen Spielplatz umgebaut wurde. Aber auch das Zentrum von Hinterglemm wurde komplett erneuert. Letzten Sommer war die gesamte Dorfstraße aufgerissen (siehe Foto unten), doch im vergangenen Winter präsentierte sich das Zentrum wieder in neuem Glanz. Und die während der WM neu angelegte Straße für die Einsatzkräfte ist nun zu einem Rad- und Wanderweg geworden.

Nachhaltigkeit als roter Faden
Saalbach-Hinterglemm wollte nicht nur eine moderne, sondern auch eine nachhaltige WM organisieren. Das spiegelt sich in den Details wider. Die Veranstaltung wurde als „Green Event“ organisiert, bei dem der ökologische Fußabdruck so gering wie möglich gehalten wurde. Ein greifbares Beispiel: Die Hunderte von Transparenten und Bannern, die das Tal schmückten, wurden im Anschluss nicht weggeworfen. Sie wurden gesammelt und zu einzigartigen Taschen upgecycelt, die nun als Andenken an die Veranstaltung dienen.

Mehr Fokus auf Skifahren im Tal
Mitorganisator Bartl Gensbichler, ehemaliger Skirennläufer, bemerkt, dass im Tal durch die WM mehr Aufmerksamkeit für den Skisport entstanden ist. Gegenüber dem ORF erzählt er, dass viele Jugendliche aus dem Tal unbedingt bei der WM dabei sein wollten. Und nachdem sie bei der WM mitgeholfen haben, sind sie auch jetzt noch im Skiclub aktiv. Die WM hat also auch dem lokalen Skiclub einen Schub verliehen.
Fazit: besser als vorher
Der vorübergehende Festivaltrubel vom Februar ist verschwunden, aber die Investitionen sind geblieben. Saalbach-Hinterglemm hat die WM erfolgreich genutzt, um die Region zu verbessern. Für Wintersportler bedeutet dies ein moderneres, komfortableres und effizienteres Reiseziel. Der WM-Wahnsinn ist vorbei, aber sein Erbe macht das Tal nun noch attraktiver, im Winter wie im Sommer.

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