Rauchen und Müll auf der Piste? In diesem Skigebiet gibt es dafür hohe Strafen

Auf den Pisten von Isola 2000 wird diesen Winter strenger gegen Umweltverschmutzung vorgegangen. Zigarettenstummel, Kaugummi und zurückgelassener Picknickmüll können Wintersportlern eine Strafe einbringen. Viele Skifahrer scheinen sich dessen noch kaum bewusst zu sein.

Im Überblick:

  • In Isola 2000 ist Rauchen auf Pisten, an Liften und in Warteschlangen verboten
  • Müll wie Zigarettenstummel und Kaugummi kann zu einer Geldstrafe von 135 Euro führen
  • Die Maßnahme soll die Natur rund um den Nationalpark Mercantour besser schützen

Rauchen auf Pisten und an Liften verboten

Seit dieser Saison ist das Rauchen auf Pisten, in Warteschlangen an Liften und in den Sesselliften selbst in Frankreich nicht mehr erlaubt. An den Liftstationen hängen deutliche Schilder, doch täglich werden immer noch Verstöße festgestellt. Laut den Kontrolleuren hören sie regelmäßig: „Das wusste ich nicht.“ Die Maßnahme ist kein unverbindlicher Aufruf zu besserem Verhalten: Wer trotzdem eine Zigarette anzündet, riskiert direkt eine Strafe.

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Auch Kaugummi und kleiner Müll werden bestraft

Nicht nur Zigarettenstummel sind ein Problem. Auch das Wegwerfen von Kaugummi, Verpackungen oder anderem Kleinmüll wird bestraft. Das mag für manche Wintersportler streng erscheinen, ist aber laut den Behörden notwendig. Selbst kleine Reste bleiben lange im Schnee und in der Natur sichtbar und werden oft erst nach dem Tauwetter wiedergefunden.

Schutz der empfindlichen Natur

Die Kontrollen werden unter anderem von der französischen Umweltpolizei, Förstern und dem Office français de la biodiversité (französische Biodiversitätsbehörde) durchgeführt. Sie weisen darauf hin, dass Müll auf der Piste durch Wind und Schmelzwasser leicht weiter in das Berggebiet verteilt wird. Isola 2000 liegt am Rande des Nationalparks Mercantour, wo Müll letztendlich in geschützte Naturzonen gelangen kann. Besonders an Orten, wo Menschen zu Mittag essen oder pausieren, werden noch zu oft Reste zurückgelassen.

Bewusstsein steht im Mittelpunkt

Laut den Aufsichtsbehörden geht es nicht nur um die Durchsetzung, sondern vor allem um das Bewusstsein. Wintersportler werden aufgerufen, ihr Verhalten anzupassen und Müll immer mit nach unten zu nehmen. Die Botschaft ist klar: Die Berge sind kein Mülleimer, und wer sie so behandelt, zahlt dafür.

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